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Autor: sportlive

Mit den eigenen Fans im Rücken kann der UVC Holding Graz am Wochenende gegen die LINZ AG Steelvolleys abermals das Finalticket in der Austrian Volley League Women lösen. Der Auftakt zum Titelduell der Männer vom TSV Raiffeisen Hartberg und dem UVC McDonald’s Ried/Innkreis ist am Sonntag zur besten Sendezeit live auf ORF Sport+ zu sehen.
Durch ihren ersten, mühsam errungenen Sieg im dritten Halbfinalduell mit dem UVC Holding Graz konnten die LINZ AG Steelvolleys zwar ein Ausscheiden abwenden, liegen in der Best-of-Five-Serie aber noch mit 1:2 zurück. Die Dominatorinnen des Grunddurchgangs müssen daher am Sonntag im Raiffeisen Sportpark unbedingt gewinnen, um ein Entscheidungsspiel gegen die Vorjahresfinalistinnen zu erzwingen.
Graz-Trainer Frederick Laure trauert den zwei, am Mittwoch vergebenen Satzbällen im ersten Durchgang nach, umso mehr schwört er seine Damen auf den vierten Akt ein: „Schade um den ersten Satz. Wer weiß, wie das Spiel dann verlaufen wäre. Jetzt dürfen wir nicht locker lassen und müssen zuhause alles in die Waagschale werfen. Ich hoffe am Sonntag auf eine volle Halle, die uns lautstark unterstützt.“
Ein allfälliges fünftes Spiel würde am Dienstag in Kleinmünchen in Szene gehen. Das Finale, in dem bereits die Titelverteidigerinnen von VB NÖ Sokol/Post warten, beginnt am nächsten Sonntag, den 19. April, und ist wie alle weiteren Partien der Best-of-Five-Serie live auf ORF Sport+ zu sehen.
Im einzigen Relegationsspiel des Wochenendes will die SPORTUNION z+p St. Pölten mit einem Sieg am Samstag bei der TI-volley ihre Spitzenposition festigen, die Innsbruckerinnen benötigen wiederum einen vollen Erfolg, um den Anschluss an die Top 3 zu wahren.
Bei den Männern startet das Titelduell zwischen Vorjahresfinalist TSV Raiffeisen Hartberg und Endspieldebütant UVC McDonald’s Ried/Innkreis bereits am kommenden Sonntag, den 12. April, die Best-of-Seven-Serie wird ebenfalls zur Gänze live auf ORF Sport+ übertragen. Die Steirer, die mit 1500 Zuschauern eine volle Halle erwarten, sind im Vergleich zwischen dem Zweiten und Tabellenfünften des Grunddurchgang zu favorisieren und haben auch beide bisherigen Saisonspiele gegen die Innviertler relativ deutlich für sich entschieden.
Insofern ist sich Ried-Libero Moritz Nedetzky der Außenseiterrolle bewusst: „Wir haben den Einzug ins Finale gebührend gefeiert, sind seit dieser Woche aber wieder voll im Training. Um die Hartberger schlagen zu können, brauchen wir aber eine perfekte Leistung von allen Spielern. Zu Hause hoffen wir erneut auf unsere unglaublichen Fans im Raiffeisen Volleydome. Mit ihnen haben wir heuer schon mehrere Sensationen geschafft.“
TSV-Kapitän Max Thaller gibt sich vor dem dritten Hartberger Finalanlauf in Serie nicht minder selbstbewusst: „Wir wollen gleich am Sonntag zeigen, was in uns steckt und an die Qualität der letzten Spiele anknüpfen. Wir erwarten einen Gegner, der volles Risiko gehen wird und da werden wir nicht nur dagegen halten, sondern den Ton angeben. Wir freuen uns als Team auf spannende und herausfordernde Spiele in dieser Serie mit entsprechender Fankulisse.“
Zudem finden am Wochenende die ersten Platzierungsspiele um Rang drei zwischen Union Raiffeisen Waldviertel und SK Zadruga Aich/Dob und um Platz fünf zwischen VCA Amstetten NÖ und TJ Sokol V/Post SV Wien statt. Bereits am Freitag ging es im Hinspiel zwischen den VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt und UVC Holding Graz um Position sieben. Die Kärntner gewannen mit 3:2. „Einen Titel haben wir in dieser Saison jedenfalls errungen: Wir haben den österreichischen Cupsieger 2026, den UVC Graz, bereits zweimal besiegt – wir sind also sozusagen die Cup-Sieger-Besieger“, freut sich Sportdirektorin Karin Frühbauer. „Die Burschen haben beim letzten Heimspiel den Fans spannende und lange Ballwechsel geboten. Dabei war deutlich zu sehen, dass sie mit vollem Einsatz und großem Herz bei der Sache sind.“ Am Sonntag kommt es im Raiffeisen Sportpark Graz zum Rückspiel. Sollte Graz mit 3:2 gewinnen, fällt die Entscheidung um Platz sieben in einem entscheidenden Golden Set.
Spannend wird es auch in der Relegation. So könnte nicht nur der VCU Wiener Neustadt mit Heimsiegen gegen die Nachzügler HIB Volley Graz und VC Hausmannstätten mächtig Boden auf den unangefochtenen, aber spielfreien Spitzenreiter SPORTUNION z+p St. Pölten gut machen. Denn die mit Wiener Neustadt punktegleichen UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn empfangen ebenso die zwei steirischen Teams.
LINZ AG Steelvolleys – UVC Holding Graz 1:2
Dienstag, 31. März, 20:20 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz) 1:3 (25:16, 24:26, 20:25, 23:25)
Samstag, 4. April, 18:00 Uhr / Raiffeisen Sportpark (Graz) 2:3 (17:25, 25:22, 19:25, 25:16, 5:15)
Mittwoch, 8. April, 19:00 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz) 3:1 (26:24, 25:18, 23:25, 25:21)
Sonntag, 12. April, 18:30 Uhr / Raiffeisen Sportpark (Graz)
Dienstag, 14. April, 19:00 Uhr / SMS Kleinmünchen (Linz)*
VB NÖ Sokol/Post – Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz 3:0
Montag, 23. März, 17:35 Uhr / Sport Arena (Wien) 3:0 (25:17, 25:12, 25:18)
Freitag, 27. März, 20:00 Uhr / SH (Eisenerz) 3:0 (25:19, 28:26, 25:16)
Samstag, 4. April, 16:30 Uhr / Sport Arena (Wien) 3:0 (25:22, 25:20, 25:23)
*falls nötig
Modus Meister-Playoff
Viertelfinale: 1.-8., 2.-7., 3.-6., 4.-5.; „Best of 3“
Halbfinale: „Best of 5“
Finale: „Best of 5“
TSV Raiffeisen Hartberg – UVC McDonald’s Ried/Innkreis 0:0
Sonntag, 12. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)
Donnerstag, 16. April, 20:20 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)
Dienstag, 21. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)
Sonntag, 26. April, 17:35 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)
Dienstag, 28. April, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)*
Freitag, 1. Mai, 20:20 Uhr / Raiffeisen Volleydome (Ried/Innkreis)*
Sonntag, 3. Mai, 20:20 Uhr / Stadtwerke-Hartberghalle (Hartberg)*
*falls nötig
Alle Finalspiele live auf ORF Sport+
AVL Women – Ergebnisse, Spiele, Teams, Stats (alle Bewerbsphasen)
AVL Men – Ergebnisse, Spiele, Teams, Stats (alle Bewerbsphasen)

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