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Autor: sportlive

Der UVC Holding Graz ließ die Fans im Raiffeisen Sportpark am späten Sonntagabend Kopf stehen! Nach einem 6:12-Rückstand im fünften Satz wehrten die Grazerinnen nicht weniger als sechs Matchbälle ab, verwandelten schließlich ihren dritten Matchball und sicherten sich nach 113 Minuten einen dramatischen 3:2-Erfolg gegen VB NÖ Sokol/Post. Mit dem 25:21, 24:26, 25:22, 12:25 und 21:19 glich Graz in der Best-of-5-Finalserie der Austrian Volley League Women auf 1:1 aus. Das nächste Spiel steigt am Dienstag in Wien.
Titelverteidiger Sokol/Post setzte die Annahme der Gastgeberinnen (40%:48%) vor allem mit starken Services mit Fortdauer des Spiels immer stärker unter Druck und punktete über den Aufschlag durch Katrin Trebichavská phasenweise serienweise. Die Gastgeberinnen gaben aber nie auf und fanden doch noch auf die Siegerstraße! Graz (ohne Sara Neiss, verletzt) lag am Ende sowohl bei den Angriffspunkten (56:67) als auch deutlich bei den Servicepunkten (8:16) zurück, überzeugte jedoch am Block mit einem klaren 13:7-Vorteil. Topscorerinnen der Partie waren Trebichavská für Sokol/Post sowie Graz-MVP Maya Elise Jensterle mit jeweils 26 Punkten.
„Ich habe keine Worte dafür. Vielleicht war bei einem unserer Matchbälle auch eine Fehlentscheidung dabei, aber wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir müssen am Dienstag mit noch mehr Power reingehen. Ich bin überzeugt, dass wir das gewinnen können“, sagte Lia Berger nach der Partie im ORF-Interview.
Sokol/Post-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovičová: „So einen Vorsprung zu haben und ihn nicht zu nützen, schmerzt. Graz hat oft gut verteidigt. Heute war Graz besser. Mit so vielen Fehlern, wie wir sie gemacht haben, ist es schwer.“
Graz-Coach Frederick Laure zeigte sich überwältigt: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Das war unglaublicher Kampfgeist! Ich weiß, was sie zu leisten imstande sind. Wir haben immer gesagt: Fighten! Dass sie das so drehen, ist genial. Wir haben auf jeden Fall noch ein weiteres Heimspiel, darauf freue ich mich. Am Dienstag ist unsere Taktik wieder: kämpfen bis zum Umfallen.“
Auch Luca Marie Scharf war begeistert: „Vor so einem tollen Publikum zu spielen und dann doch noch zu gewinnen, freut mich einfach so sehr. Wir haben immer daran geglaubt. In einer Finalserie kann immer alles passieren – das gilt auch für Dienstag.“
19. April, 17:30 Uhr – VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz (Sport Arena Wien) 3:0 (25:15, 25:20, 25:22)
26. April, 20:15 Uhr – UVC Holding Graz vs. VB NÖ Sokol/Post 3:2 (25:21, 24:26, 25:22, 12:25, 21:19)
28. April, 17:30 Uhr – VB NÖ Sokol/Post vs. UVC Holding Graz
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PM/RED

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