Bei den Damen hat sich wieder einiges getan
Kora Schaberl ist dem französischen Klub Volley-Ball Club Chamalières treu geblieben und wird dort wieder in der höchsten Spielklasse spielen.
Das ÖVV-Zuspiel-Tandem Dana Schmit und Victoria Deisl hat hingegen bei neuen Klubs angeheuert. Schmit bleibt in Italien und spielt für CDA Volley Talmassons FVG in der A1. Deisl verlässt die Tschechische Republik in Richtung Süden und hat beim serbischen Klub ŽOK Napredak 037 unterschrieben.
Zurück in den Süden geht es gewissermaßen auch für ÖVV-Teamkapitänin Nina Nesimovic. Nachdem sie die Saison in Polen im Frühjahr verletzungsbedingt frühzeitig abgebrochen hatte, kehrt sie zu einem ihren Ex-Klubs, dem griechischen Team Aris Thessaloniki, zurück.
Zwar nicht neu im Ausland, aber erstmals bei einem professionellen Klub aktiv, ist Maja Nöhrer. Nach einigen Saisonen im US-College geht Nöhrer in der kommenden Saison für den deutschen Erstligisten Borken auf Punktejagd.
Drei weitere ÖVV-Teamspielerinnen sind in unterklassigen ausländischen Ligen unter Vertrag. Valentina Mogg und Diana Vavrek spielen für die Roten Raben Vilsbiburg in der 2. Bundesliga Süd (geteilte 3. Liga, Anm.). Julia Trunner wechselte vor kurzem zum B-Team von Scandicci und wird in der B1 (3. Liga, Anm.) spielen.
Buchegger folgt Glatz nach Verona
Den aus österreichischer Sicht prestigeträchtigsten Transfer hat Paul Buchegger vollzogen. Der beste Servicespieler der A1 (25/26, Anm.) hat Modena verlassen und wird in der kommenden Saison gemeinsam mit Lukas Glatz für Verona spielen. Verona hat in der vergangenen Saison den Coppa Italia gewonnen und sich für die CEV Champions League qualifiziert. Wer die beiden live erleben will, hat kommende Woche die Gelegenheit dazu: Das ÖVV-Duo ist am 1./2. Oktober mit Verona im Rahmen eines Vorbereitungsturniers in Hartberg zu Gast.
Neu in Italien ist Robert Gavan. Der Sohn des langjährigen ÖVV-Teamkapitäns Daniel Gavan wechselte im Sommer von Amstetten zum A2-Klub Napoli.
Nicht mehr in Italien spielt dagegen Alex Berger. Der Oberösterreicher wird in der griechischen Liga für PAOK Thessaloniki angreifen.
Mehrere Teamspieler haben noch gültige oder verlängerte Verträge bei ihren Klubs. Allen voran Peter Wohlfahrtstätter, der eine weitere Saison für Benfica Lissabon aktiv sein wird. Jacob Kitzinger bleibt beim rumänischen Spitzenklub Dinamo Bukarest, Michael Czerwiński beim französischen Klub Narbonne.
Während Benedikt Sablatnig die französische Liga in Richtung Belgien (Aalst, Anm.) verlassen hat, kehrt Mathäus Jurkovics nach Frankreich zurück. Er wird für Le Plessis-Robinson Volley-Ball die Mauer machen.
Zwei weitere ÖVV-Akteuere haben erstmals den Sprung ins Ausland vollzogen. Für Sebastian Sablatnig war es von Aich/Dob nach Ljubljana zwar kein weiter Weg, aber ein deutlicher sportlicher Aufstieg. Paul Nusterer bleibt ein Grenzgänger. Anstatt der österreichisch-tschechischen Grenze (Waldviertel) wird er im Westen Deutschlands nahe der französisch-belgisch- und niederländischen Grenze für Düren in der ersten deutschen Bundesliga auflaufen.
Ebenfalls bemerkenswert: Tobias Willimek ist nach dem Meistertitel mit Hartberg und abschlossener Schulausbildung reif für die Insel. Er wechselt zur Hawaii University, die bereits dreimal - zuletzt 25/26 - nationaler Collegemeister war.
Übersicht ÖVV-Legionärinnen 2026/2027
Damen Victoria Deisl – ŽOK Napredak 037 (SRB), Nina Nesimovic –Aris Thessaloniki (GRE), Maja Nöhrer - Borken (GER), Kora Schaberl – Volley-Ball Club Chamalières (FRA), Dana Schmit – CDA Volley Talmassons FVG (ITA)
Herren Alexander Berger – PAOK Thessaloniki (ITA3), Paul Buchegger – Verona (ITA), Michael Czerwiński – Narbonne (FRA), Robert Gavan - Napoli (ITA2), Lukas Glatz – Verona (ITA), Mathäus Jurkovics – Le Plessis-Robinson Volley-Ball (FRA), Jacob Kitzinger – Dinamo Bucaresti (ROU), Paul Nusterer - SWD Powervolleys Düren (GER), Benedikt Sablatnig – Lindemans Aalst (BEL), Sebastian Sablatnig - ACH Volley Ljubljana (SLO), Peter Wohlfahrtstätter – Benfica Lissabon (POR)



















