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Autor: sportlive

Der August wird zum Entscheidungsmonat für die Volleyball-Nationalteams des Österreichischen Volleyballverbands (ÖVV). In der laufenden EM-Qualifikation stehen sowohl für das Damen- als auch für das Herren-Nationalteam entscheidende Spiele auf dem Programm. Dazu gab es heute, Montag, im Schloss Hartberg einen ÖVV-Medientermin, der live auf ORF Sport+ zu sehen war. Im Fokus stand der 9. August, wenn die Stadtwerke-Hartberg-Halle zum Schauplatz eines besonderen Volleyball-Highlights wird: ein Doppel-Heimspieltag mit starker Kulisse und großer Bedeutung.
An diesem Tag empfängt das Damen-Nationalteam von Headcoach Roland Schwab die Auswahl aus Nordmazedonien, während die Herren unter der Leitung von Cheftrainer Radovan Gacic gegen Belgien antreten. Erwartet wird eine ausverkaufte Halle – mit Gänsehautstimmung und dem Ziel, die Weichen Richtung CEV EuroVolley 2026 zu stellen.
Bereits davor, am 6. August, sind die ÖVV-Damen auswärts in Griechenland gefordert, ehe für die Herren am 16. August das abschließende Spiel der Qualifikation in Aserbaidschan wartet.
Nach je einem Sieg und einer Niederlage liegen beide Nationalteams aktuell auf Rang zwei ihrer Gruppen. Für die direkte Qualifikation zur EM 2026 ist entweder der Gruppensieg oder einer der fünf besten zweiten Plätze notwendig.
Stars zurück im Nationalteam – Comebacks und Debüts sorgen für zusätzliche Qualität
Für die entscheidenden Spiele kann das Herren-Team wieder auf seine Topstars zählen: Paul Buchegger, Alexander Berger und Max Thaller kehren ins Aufgebot zurück. Besonderes Augenmerk gilt Lukas Glatz, der nach seinem vielbeachteten Wechsel zum italienischen Topklub Verona nun erstmals wieder im Nationaltrikot aufläuft. Auch bei den Damen gibt es erfreuliche Nachrichten: Dana Schmit steht wieder zur Verfügung und verstärkt das Team.
Generalprobe geglückt – Herren gegen Slowakei mit guten Leistungen
Zur Vorbereitung auf die EM-Qualifikation bestritt das Herren-Nationalteam zwei Testspiele gegen Golden-League-Teilnehmer Slowakei. Die Mannschaft präsentierte sich in starker Form: Das erste Match wurde mit 3:1 gewonnen – angeführt von den Italien-Legionären Buchegger (21 Punkte), Glatz (17) und Berger (11). Der vierte Satz (25:8) war eine klare Demonstration der Stärke. Das zweite Spiel verlor man nach fünf engen Sätzen knapp mit 2:3, wobei alle Spieler zum Zug kamen, zeigte aber auch dort phasenweise großes Potenzial. Michael Czerwinski war mit 20 Punkten Topscorer. Am Freitag und Samstag folgen noch zwei Tests in und gegen Montenegro.
Volleyball-Atmosphäre der Extraklasse in Hartberg – Tickets heiß begehrt
Die Vorbereitungen für das Volleyball-Doppel in Hartberg laufen auf Hochtouren. Die Stadtwerke-Halle wird mit modernem Setup – darunter LED-Videowall, LED-Banden und zusätzlichen Entertainment-Elementen – zur perfekten Bühne für ein Volleyballfest. Der Ticketverkauf läuft rasant, es wird ein ausverkauftes Haus erwartet. Wer Teil des Hexenkessels sein will, sollte sich jetzt schnell Tickets sichern – Ticketshop: volleyball.austria.
Die Damen-EM findet vom 21. August bis 6. September 2026 in der Türkei, Aserbaidschan, Tschechien und Schweden statt. Die Herren-EM steigt vom 9. bis 27. September 2026 in Italien, Finnland, Bulgarien und Rumänien.
Michael Horvath, 1. ÖVV-Vizepräsident: „Natürlich ist die Vorfreude auf den Event riesengroß. Ich bin sehr zuversichtlich, dass es mit beiden Teams gelingen kam, die Qualifikation für die EM zu schaffen.“
„Doppelveranstaltungen haben den Vorteil, dass man mit einem Setting in einer Halle zwei Spiele hintereinander hat. Für das Publikum ist es sicher eine Herausforderung, gleich zwei großartige Spiel zu verfolgen. Ich hoffe, dass der Funke überspringt, wie es in Hartberg in den letzten Jahren immer war.“
Marcus Martschitsch, Bürgermeister Hartberg: „Es ist für Hartberg eine schöne Geschichte, die hier geschrieben wird und geht historisch sicher in unsere Bücher ein, weil wir Volleyball österreichweit in den Fokus rücken können.“
Roland Schwab, ÖVV-Sportdirektor, Teamchef Damen: „Die Herren 2019 haben sich erstmals aus eigener Kraft für eine Europameisterschaft qualifiziert. Damals waren schon arrivierte Spieler wie Max Thaller dabei. Jetzt haben wir eine Goldenen Generation rund um Lukas Glatz, mit dem wir uns seit 2020 für jede Nachwuchseuropameisterschaft qualifiziert haben. Jetzt heißt es, diese zwei Generationen zusammenzubringen.“
„Auch mit den Damen haben wir erstmals die Chance. Wir können keinen größeren Schritt für den österreichischen Volleyball schaffen, wenn uns das in einem Jahr gelingt.“
„Es ist ein Novum in der Geschichte des Volleyballs in Europa, dass eine Qualifikation über zwei Jahre geht. Das heißt, wir haben jetzt Halbzeit und mit Stand heute sind beide Mannschaften für die Europameisterschaft qualifiziert. Das müssen wir mitnehmen und diese Ergebnisse mindestens wiederholen. Vielleicht können wir gegen die vermeintlichen Favoriten Belgien und Griechenland sogar noch etwas drauflegen. Dann sind wir mit beiden Teams fix dabei.“
„Mit den Damen ist es das große Ziel, auswärts in Griechenland gleich im ersten Satz anzugreifen. Wenn uns das gelingt, ist mehr möglich. Wir werden dann gleich nach Hartberg anreisen. Und wir haben letztes Jahr in Schwechat gesehen, was mit der Energie des Publikums möglich ist.“
Nina Nesimović, Mittelblock: „In Österreich zu spielen, fühlt sich immer gut an. Ich fühle mich zu Hause, es ist alles vertraut. Vor so einer Kulisse wie in Hartberg zu spielen und mit dem Team die Möglichkeit zu haben, sich zu qualifizieren, ist großes Kino für uns.“
Marie Bruckner, Annahme/Außen: „Ich verspüre Vorfreude. In Hartberg ist es für mich besonders zu spielen. Die Stimmung wird super sein, alles perfekt organisiert. Auch wenn ich jetzt in Graz spiele, bleibe ich immer mit Hartberg verbunden. Ich habe hier meine Jugend und viele Stunden in der Halle verbracht.“
Kora Schaberl, Annahme/Außen: „Ich freue mich, am Ende der Saison im Ausland, zu meinen Nationalteamkolleginnen und Freundinnen zurückzukehren. Wir arbeiten schon seit einigen Jahren auf diese Quali hin. Und jetzt, wo der Moment immer näher kommt, freue ich mich schon wahnsinnig, dass wir es hoffentlich gut abschließen können.“
„Wir haben wahnsinnig gute individuelle Spielerinnen. Die Challenge beim Nationalteam ist immer die, dass wir sehr begrenzt zusammen Zeit haben. Wir müssen innerhalb von ein paar Wochen das Zusammenspiel finden.“
Radovan Gačič: ÖVV-Teamchef Herren: „Belgien ist unser erstes Spiel. Aber wir müssen wirklich aufpassen, wenn wir die Aufgabe gegen Belgien gut lösen. Weil wir müssen gegen Aserbaidschan den letzten Schritt machen. Manchmal sind diese sogenannten leichten Spiele schwer.“
„Ich bin zufrieden, wo die Mannschaft gerade steht, hoffe aber trotzdem, dass wir noch nicht auf hundert Prozent sind. Jetzt versuchen wir, den nächsten Schritt zu machen.“
„Diese Kombination, die wir jetzt zur Verfügung haben, ist ideal. Wir haben auf der einen Seite genug Erfahrung und neue Energie auf der anderen Seite. Ich bin jetzt sechs Jahre in Österreich und dieses Jahr ist es wirklich perfekt.“
Max Thaller, Zuspiel: „Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir eine andere Taktik gespielt. Damals haben der Alex und der Jakob alles annehmen müssen und der Michi Czerwinski war zum Draufhauem da- Jetzt haben wir den Luki, der auch gut annehmen kann und sind dadurch breiter und solider aufgestellt.“
„Die Belgier schlafen natürlich auch nicht. Ich habe gesehen, dass noch ein paar Spieler dazugekommen sind im Vergleich zum letzten Jahr. Das wird ein richtig harter Brocken für uns. Aber vor Heimpublikum hat der Pauli oft acht Asse in Serie geschossen, das erhoffen wir uns natürlich wieder.“
Lukas Glatz, Annahme/Außen: „Es wird sicher eine coole Aufgabe und riesige Herausforderung gegen Belgien und Aserbaidschan. Aber wenn wir uns gut vorbereiten, werden wir uns schon qualifizieren können.“
Paul Buchegger, Diagonal: „Ich war bei der letzten EM verletzungsbedingt nicht dabei. Es wäre sicher ein Erfolg in meiner Karriere, sich zu qualifizieren. Ich glaube, dass wir sehr gut aufgestellt sind, die Mischung ist sehr gut. Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir noch einmal stabiler und es würde mich freuen, wenn wir es in dieser Konstellation schaffen. Es macht auf jeden Fall mit den Jungs Spaß.“
„Wir haben vor zwei Wochen angefangen, uns für die EM-Qualifikation vorzubereiten und sind jetzt mittendrin. Es ist sehr viel weitergegangen, aber wir haben noch einiges im Tank drinnen, das wir noch herauskitzeln können. Die Abstimmung etwa, aber auch körperlich, dass alle zu hundert Prozent fit sind. Alles ist auf die zwei Spiele hingepeilt. Wir sind guter Dinge.“
CEV EuroVolley 2026 Women’s Qualifiers, Pool F
17.08.2024: Nordmazedonien vs. Österreich 0:3 (14:25, 17:25, 20:25)
25.08.2024: Österreich vs. Griechenland 0:3 (18:25, 20:25, 23:25)
06.08.2025, 19:00: Griechenland vs. Österreich
09.08.2025, 17:35: Österreich vs. Nordmazedonien (Stadtwerke-Hartberg-Halle)
Gruppensieger und fünf beste Gruppenzweite lösen EM-Ticket.
CEV EuroVolley 2026 Men’s Qualifiers, Pool B
17.08.2024: Österreich vs. Aserbaidschan 3:0 (25:16, 25:23, 25:14)
28.08.2024: Belgien vs. Österreich 3:0 (25:19, 25:14, 25:21)
09.08.2025, 20:20: Österreich vs. Belgien (Stadtwerke-Hartberg-Halle)
16.08.2025, 16:00: Aserbaidschan vs. Österreich
Gruppensieger und fünf beste Gruppenzweite lösen EM-Ticket.
Ticketshop: volleyball.austria
Teamchef: Radovan Gacic
Teamchef: Roland Schwab
ÖVV/Sportlive

30. Juli 2025
Das österreichische U16-Nationalteam der Burschen hat am Mittwoch bei der CEV U16 European Championship 2025 in Jerewan gegen Rumänien mit 0:3 (21:25,19:25,29:31) den Kürzeren gezogen. Es war der sechste Auftritt der ÖVV-Auswahl bei diesem Turnier. Siege gab es bislang gegen...
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30. Juli 2025
Perfekter erster EM-Tag für das win2day BVT Austria! Zunächst eröffneten Dorina und Ronja Klinger aus heimischer die EuroBeachVolley 2025 im Düsseldorfer Rochusclub mit einer souveränen Darbietung. Die Österreicherinnen gewannen am Mittwoch ihr erstes EM-Spiel in Gruppe B gegen das deutsche...
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