Die Beachvolleyballerinnen Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig bildeten über viele Jahre das Nummer-1-Gespann in Österreich, ehe sie heuer ihr Karriere-Ende verkündeten. Zwölf Jahre reisten die Steirerinnen als Profis um den Globus, feierten auf internationaler und natürlich auch nationaler Bühne viele Erfolge. Schützenhöfer/Plesiutschnig schafften es unter die Top-20 der Weltrangliste, das Duo kämpfte sich auch nach Verletzungen immer zurück. Am Samstag wurden sie ihm Rahmen des World Beach Pro Tour Baden Challenge presented by SPORTLAND.Niederösterreich von ÖVV-Präsident Gernot Leitner für ihre Verdienste geehrt.
Karriere-Rückblick:
2010: Der gemeinsame Weg beginnt mit einem Sieg bei der ASVÖ Trophy in Velden. Turniersiege bei nationalen Nachwuchsturnieren sowie die ersten internationalen Auftritte bei der U18-EM und der U19-WM.
2011: Erster großer internationaler Erfolg: U19-Juniorinnen-Vizeweltmeisterinnen und U20-Europameisterinnen. Mehrere nationale Turniersiege im Nachwuchs- und Erwachsenen-Bereich.
2012: Weitere Spitzenleistungen im Nachwuchs mit mehreren 5. Plätzen bei internationalen Bewerben und nationale Turniersiege.
2013: Gemeinsames Highlight: Bronze bei der U21-Weltmeisterschaft. Zuvor musste Lena verletzungsbedingt (Schulterverletzung) mehrere Monate pausieren. Kathi spielt mit Babsi Hansel, sammelt World Tour-Erfahrung, erreicht einen starken 9. Platz bei der WM, mehrere Grand Slam-Top-10-Platzierungen und wird erstmals Staatsmeisterin. Lena spielt nach ihrer Verletzung zunächst mit Magdalena Jirak und gewinnt dann mit Kathi in Umag U21-WM-Bronze.
2014: Erste gemeinsame World Tour-Turniere und das große Highlight mit dem Achtelfinale beim Grand Slam in Klagenfurt. Dazu Top-5-Ergebnisse auf der europäischen Tour und nationale Turniersiege.
2015: Erste Medaille bei einer internationalen Großveranstaltung mit European Games-Silber in Baku. Dazu Bronze auf der Europäischen Tour (Vaduz Satellite) und EM-Teilnahme.
2016: Erfolgreiche Qualifikationen für World Tour-Events, Top-5-Platzierungen auf der europäischen Tour, 4. Platz beim European Continental Finale und 2. Platz beim World Continental Finale.
2017: Ein Jahr getrennte Wege: Kathi spielt mit Steffi Schwaiger: WM-Teilnahme (17. Platz), 5. Platz bei einem 3*-Event sowie 9. Platz bei der EM. Lena spielt mit Cornelia Rimser, nimmt ebenfalls an der WM teil, erreicht einen 3. Platz bei einem 1*-Event und wird 9. bei einem CEV Masters.
Ab Herbst 2017 sind Kathi und Lena wieder ein Team und feiern den 2. Platz beim 2*-Turnier in Sydney.
2018: Ersten World Tour-Sieg beim 3*-Turnier in Mersin. Weitere Highlights: Mehrere Top-10-Platzierungen, Silber beim BADEN OPEN und EM-Teilnahme.
2019: Starke Leistungen mit mehreren Top-10-Platzierungen auf der World Tour, darunter der 9. Platz beim 5*-Event auf der Donauinsel. Dazu der Sieg beim BADEN OPEN, 9. Platz bei der EM und der erste gemeinsame Staatsmeistertitel.
2020: Pandemiebedingte Pause der World Tour. Kathi muss sich einer Schulter-OP unterziehen. Lena spielt mit Dorina Klinger drei Turniere, holt den Titel in Wolfurt.
2021: 5. Platz beim 4*-Bubble-Event der World Tour in Cancun, Olympische Spiele knapp verpasst (17. im Quali-Ranking), Viertelfinale beim Continental-Cup-Finale, 9. Platz bei der Europameisterschaft in Wien und Staatsmeistertitel.
2022: Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Hamburg (17. Platz). Größter Erfolg: Silber beim Challenge auf den Malediven und erneuter Staatsmeistertitel.
2023: Ein schwerer Rückschlag – Lena reißt sich beim dritten Turnier der Saison die Achillessehne. Kathi spielt die Saison mit Franziska Friedl, erreicht den 2. Platz beim Ios-Future und 5. beim Challenge-Turnier in Haikou. Außerdem EM-Teilnahme, Vize-Staatsmeistertitel und Sieg in Wolfurt.
2024: Nach Lenas langer Verletzungspause das gemeinsame Comeback: Erster World-Tour-Auftritt in China mit 19. Platz nach gemeisterter Qualifikation, Sieg in der Continental-Cup-Zwischenrunde, Bronze im Continental-Cup-Finale. Sieg beim Donauinsel Masters, EM-Teilnahme (17. Platz) und ein 7. Platz beim Challenger in Nuvali – das letzte gemeinsame Turnier.
ÖVV/PM/RED








































