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Ein Blick auf die individuellen Wertungen nach der Regular Season zeigt, wie breit die Topstars der Austrian Volley Leagues auf die 20 Teams verteilt sind. Und nicht immer liegen Akteurinnen und Akteure der Spitzenklubs vorne. Eine Übersicht.
Mit 372 Punkten führt Oluwadamilola Awojobi die prestigeträchtigste Kategorie relativ klar an. Mit einem Blick auf den durchschnittlichen Wert pro Satz liegt die US-Legionärin der ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt mit 5,47 Punkten jedoch hinter Lucia Herdová, die Außenangreiferin der LINZ AG Steelvolleys kommt auf 5,72 Zähler, insgesamt erzielte die Slowakin bisher 349 Punkte.
Auch in dieser Statistik zeigt sich ein ähnliches Bild. In absoluten Zahlen liegt Oluwadamilola Awojobi mit 326 gegenüber Herdovás 308 Punkten vorne, die Starspielerin der Oberösterreicherinnen hat mit einem Schnitt von 5,05 Punkten einen höheren relativen Wert als die Wahlkärntnerin, die auf 4,49 Punkte pro Satz gilt. Wie die Diskrepanz zustandekommen kann? Klagenfurt musste im harten Kampf um das Playoff-Ticket oft in die Verlängerung und spielte insgesamt sieben Sätze mehr als die überragenden Grunddurchgangssiegerinnen.
44-mal baute Tijana Knežević erfolgreich eine Mauer vor den gegnerischen Angriffen auf, damit verwies die Mittelblockerin vom VB NÖ Sokol/Post Mara Zahorik mit 39 Punkten auf Rang zwei. Doch die Positionskollegin von der SPORTUNION z+p St. Pölten, die das Playoff knapp verpasste, weist mit 0,74 Blockpunkten pro Satz den etwas höheren Schnitt auf als Knežević mit durchschnittlich 0,71 Punkten.
28 direkte Punkte gelangen Alina Hösch von der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit dem Service, im Schnitt 0,48 pro Satz. Bemerkenswert: Sarah Kastenberger, die in Rif ebenfalls Annahme/Außen spielt, findet sich in der Gesamtwertung mit 20 Punkten zwar auf Rang 10, mit einem Average von 0,44 aber unmittelbar hinter ihrer deutschen Vereinskollegin.
Ihre ganze internationale Erfahrung aus den Jahren in den europäischen Topligen stellt Srna Vardjan insbesondere in dieser Kategorie unter Beweis. Mit 78 Prozent positiver Annahmen hält die Außenangreiferin vom VB NÖ Sokol/Post einen absoluten Spitzenwert. Lediglich Eva Stabentheiner, Libera bei den amtierenden Champions, kann mit 70 Prozent einigermaßen mithalten.
An Andreas Fröhlich lag es bestimmt nicht, dass die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn den Grunddurchgang ohne Sieg beendeten. 327 Punkte steuerte der Diagonalangreifer in den Spielen des Tabellenschlusslichts bei, ein Schnitt von 5,36 pro Satz. Weit dahinter auf Platz zwei folgt Arwin Kopschar, der beim UVC Holding Graz auf Annahme/Außen positioniert ist, mit 282 Punkten und einem Satzschnitt von 4,15 Zählern.
In dieser Wertung ist der Vorsprung von Andreas Fröhlich noch imposanter, 300 Punkte (4,92) sind einsame Spitze. Karter Rogers, US-Import vom VCA Amstetten NÖ, brachte es als zweitbester Angreifer im Grunddurchgang auf 237 Zähler, pro Satz auf 3,65.
Das oberste Stockerl nimmt Oļegs Klopovs vom UVC McDonald's Ried/Innkreis mit 55 Punkten ein, mit seinem Average von 0,85 liegt der lettische Mittelblocker aber hinter Sebastian Sablatnig und Nicolai Grabmüller vom SK Zadruga Aich/Dob, die auf 0,87 bzw. fabelhafte 0,98 Punkte pro Satz kommen. In absoluten Zahlen halten die beiden Bleiburger bei 53 bzw. 52 erfolgreichen Blockpunkten.
Bei den Topscorern vom überragenden Korneuburger Andreas Fröhlich auf Rang zwei verwiesen, kann Arwin Kopschar in Sachen Service keiner das Wasser reichen. 34 Punkte erzielte der Außenangreifer des UVC Holding Graz mit dem Aufschlag in jedem zweiten Satz einen. Clemens Ecker und Boris Nikolić vom TJ Sokol V/Post SV Wien folgen mit 21 bzw. 20 Punkten, Averages von 0,36 bzw. 0,33.
Die herausragende Verteidigung war für die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt ein Schlüssel, doch noch die Qualifikation für die Playoffs zu schaffen. Libero Dominik Blaha führt die Bestenliste mit 68 Prozent positiver Annahmen an, gleich dahinter ist Außenangreifer Simon Frühbauer mit 65 Prozent.
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