Weiter wie geschmiert läuft es für Philipp Waller und Moritz Pristauz bei den World-Tour-Events der höchsten Kategorie. Denn nach den Rängen fünf und neun bei den Elite16-Turnieren von João Pessoa bzw. Saquarema geht es in Gstaad womöglich noch höher hinaus.
Im Achtelfinale besiegte das Gespann des win2day BVT Austria die Amerikaner Taylor Crabb und Andrew Benesh in einer nervenaufreibenden Partie mit mit viel Zündstoff 2:0 (18, 29). Zu Beginn des Spieltages hatte man die Spanier Huerta/Gavira mit 2:0 (21:16, 21:18) in die Schranken gewiesen und so das Ticket für die Runde der letzten 16 gelöst.
Im Viertelfinale bekommen es die Steirer am Samstag, um 14 Uhr, mit Eylon Elazar und Kevin Cuzmiciov zu tun. Die Israelis haben in dieser Saison schon drei Challenger-Medaillen erobert, darunter Gold in Xiamen.
Philipp Waller: „Wir sind ein bisschen sprachlos und wissen nicht genau, was passiert ist. Eigentlich waren wir gegen die Amis ja schon auf der Bank draußen. Die Schiedsrichterin hat ihre Fehlentscheidung aber doch zurückgezogen und uns den Punkt gegeben. Dann haben wir den zweiten Satz nach einem irren Fight noch gewonnen. Wahnsinn! Wir freuen uns einfach, morgen im Viertelfinale spielen zu dürfen.“
Moritz Pristauz: „Wir haben im ersten ersten Satz gut serviert, im zweiten dann mit taktischen Wechseln ein 5:11 aufgeholt. Bei 22:23 gab es diese extreme Fehlentscheidung. Wir haben uns so lange aufgeregt, bis die Schiedsrichterin ihre Entscheidung revidiert hat. Ein hochemotionales Spiel mit einer super Stimmung um den Court herum.“
Für Timo Hammarberg und Tim Berger, ebenfalls vom win2day BVT Austria, ist die Dienstreise ins Berner Oberland hingegen zu Ende gegangen. Die amtierenden Staatsmeister mussten als Gruppendritte in ein Lucky-Losers-Match, das sie gegen Evandro und Arthur Lanci aus Brasilien hauchdünn mit 1:2 (-17, 16, -14) verloren. Damit schlossen die Weltranglistenachten das Turnier auf Rang 17 ab.
Bei den Damen sind die Repräsentaninnen des win2day BVT Austria noch im Bewerb. Dorina und Ronja Klinger, wie Waller/Pristauz aus der Qualifikation gekommen, mussten sich im letzten Poolspiel zwarden Schweizerinnen Mäder/Kernen mit 1:2 (-29, 13, -10) geschlagen geben, errangen aufgrund des Punkteverhältnisses aber einen direkten Spot im Achtelfinale.
Dort gibt es am Samstag, um 13 Uhr, ein Wiedersehen mit Svenja Müller und Cinja Tillmann aus Deutschland. Von bisher sechs Duellen mit der aktuellen Nummer sieben im FIVB-Ranking konnte das ÖVV-Schwesternpaar nur eines für sich entscheiden, beim letzten Vergleich vor wenigen Wochen in Ostrava standen die Steirerinnen auf verlorenem Posten.
win2day Beach Volley Team Austria 2026:
- Dorina Klinger / Ronja Klinger
- Lia Berger / Lilli Hohenauer
- Timo Hammarberg / Tim Berger
- Philipp Waller / Moritz Pristauz




















