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Autor: sportlive

Die Erzbergmadln und Steelvolleys bestreiten in der AVL Women ein unmittelbares Sequel zum packenden Thriller des Hinrundenfinales. In der AVL Men steht in der 10. Runde das Verfolgerduell zwischen Waldviertel und Sokol/Post im Fokus.
Nach der bitteren 2:3-Niederlage am vergangenen Sonntag bei den LINZ AG Steelvolleys brennen die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz nun in eigener Halle auf Revanche. Die Spitzenreiterinnen aus Oberösterreich mussten sich in der gesamten Hinrunde nur einmal im Tiebreak geschlagen geben, doch auch die lediglich drei Punkte dahinter liegenden Steirerinnen können auf eine starke erste Grunddurchgangshälfte verweisen. „Ich kann nicht sagen, ob die Erzbergmadln auch mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen hatten. Für uns war die vergangene Woche jedenfalls eine schwere, die von viel Improvisation im Training und Ungewissheit geprägt war. Diese Woche war zum Glück annähernd normal. Das ist in jedem Fall kein Nachteil für das Rückspiel“, schildert Linz-Trainer Jakub Brecka. Den Schlüssel zum Erfolg sieht der Slowake in der eigenen Annahme und der Angriffseffizienz: „In der Serviceannahme hoffe ich auf eine bessere Leistung. In Sachen Angriff wollen wir an den vierten und fünften Satz des letzten Matches anknüpfen. In den ersten drei Sätzen haben wir durch Angriffsfehler oder blockierte Angriffe 17 Punkte abgegeben. Im vierten und fünf nur zwei.“
Nach ihrem Fehlstart in die Saison befinden sich die ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt auf einem Höhenflug. Die Kärntnerinnen gewannen vier ihrer letzten fünf Partien und strotzen vor dem Highlight gegen die Triple-Holder vom VB NÖ Sokol/Post regelrecht vor Selbstvertrauen, wobei Obmann Laibacher tiefstapelt: „Wir sind klarer Außenseiter. Srna Vardjan hat alleine mehr Volleyballerfahrung als unsere gesamte Mannschaft.“
Von der Formstärke der Wildcats hofft der UVC Holding Graz zu profitieren, der wie Sokol/Post zwei Zähler Rückstand auf die Steelvolleys hat. Die Panthers, die ihre letzten zwölf gespielten Sätzen für sich entschieden, sind bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn zu Gast, die ihrerseits erst drei Zähler auf dem Konto haben und im Hinspiel völlig unter die Räder geraten waren.
Nach ihrem guten Saisonauftakt steht die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg mit zuletzt vier Pleiten neben der Spur. Den kommenden Widersacherinnen vom ASKÖ Volksbank Purgstall ergeht es nicht besser, im Gegenteil: Die Mostviertlerinnen blieben bislang gar nur gegen die Schlusslichter aus Hollabrunn und St. Pölten erfolgreich.
Wie die Mozartstädterinnen will sich der Tabellennachbar vom TSV Sparkasse Hartberg im Mittelfeld konsolidieren. Nach fünf Partien ohne voll zu punkten wird beim Heimspiel zu Mariä Empfängnis gegen Aufsteiger SPORTUNION z+p St. Pölten jedenfalls wieder mit einem Dreier kalkuliert.
Die Leistungskurven in der ersten Hälfte der Regular Season der AVL Men deuten darauf hin, dass es spannend bleibt, wobei Hartberg aktuell am stabilsten wirkt. Dennoch ist der TSV Raiffeisen Hartberg gewarnt, erlitten die amtierenden Supercup-Gewinner doch ihre einzige Saisonniederlage just gegen die am Freitag in die Stadtwerk-Hartberg-Halle gastierenden SPORTUNION z+p St. Pölten.
Der SK Zadruga Aich/Dob trifft zum zweiten Mal innerhalb von drei Tagen auf den UVC McDonald’s Ried/Innkreis, der sich nach dem packenden 3:2-Erfolg im mittwöchigen Nachtragsspiel gegen die Bleiburger erneut etwas ausrechnet. ORF SPORT+ zeigt das Spiel ab 20.15 Uhr live. Kommentator ist Lukas Osztovics. Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „Wenn wir so spielen wie ab dem 3. Satz bei der 2:3-Niederlage wird das wieder nichts werden…“
In der Stadthalle Zwettl kommt es zwischen der Union Raiffeisen Waldviertel und dem TJ Sokol V/Post SV Wien zum Duell der Verfolger. Beide Teams benötigen einen Sieg, um den Kontakt zur Spitze zu halten. Das Hinspiel in Wien hatten die Niederösterreicher nach 0:2-Rückstand drehen können.
Die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn, die zum Nikolaustag den UVC Holding Graz empfangen, stehen noch ohne Sieg da. Ein Umstand, den man freilich ändern möchte. Diagonalangreifer Andreas Fröhlich: „Wir wollen dieses Spiel unbedingt gewinnen, den ersten Saisonerfolg fixieren. Und in unserer Halle haben wir einen echten Vorteil. Den wollen wir voll ausnutzen.“ Auch die Panthers erlebten einen durchwachsenen Herbst, doch mit einem vollen Erfolg würden sie den in lange Zeit führenden, aber inzwischen in eine Krise geschlitterten VCA Amstetten NÖ überholen. Graz-Cheftrainer Zoltan Mozer: „Wir dürfen nicht glauben, dass wir hinfahren und die 3 Punkte abholen. Ich erwarte eine kämpferische Leistung der Niederösterreicher. Wir müssen bereit sein und dürfen nicht locker lassen.“
Austrian Volley League Women – Runde 10
Freitag, 5. Dezember 2025
SH (Eisenerz)
Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz – LINZ AG Steelvolleys
20:00 Uhr
Samstag, 6. Dezember 2025
BG/BRG (Korneuburg)
UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn – UVC Holding Graz
17:00 Uhr
Sportzentrum Rif (Hallein)
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ASKÖ Volksbank Purgstall
19:00 Uhr
BG Lerchenfeldstraße (Klagenfurt)
ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – VB NÖ Sokol/Post
19:00 Uhr
Montag, 8. Dezember 2025
Hartberghalle (Hartberg)
TSV Sparkasse Hartberg – SPORTUNION z+p St. Pölten
14:30 Uhr
Austrian Volley League Men – Runde 10
Freitag, 5. Dezember 2025
Hartberghalle (Hartberg)
TSV Raiffeisen Hartberg – SPORTUNION z+p St. Pölten
19:00 Uhr
Samstag, 6. Dezember 2025
Jugend & Familiengästehaus(Bleiburg)
SK Zadruga Aich/Dob – UVC McDonald’s Ried/Innkreis
20:20 Uhr live in ORF SPORT+
Stadthalle (Zwettl)
Union Raiffeisen Waldviertel – TJ Sokol V/Post SV Wien
19:00 Uhr
BG/BRG (Korneuburg)
UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn – UVC Holding Graz
19:30 Uhr
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
Alle Spiele HIER im LIVESTREAM
PM/RED

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