Foto: CEV
Polen bleibt Europas Volleyball-Maß der Dinge. Der Titelverteidiger setzte sich im Endspiel der CEV Enel EuroVolley 2026 in Mailand gegen Olympiasieger Frankreich mit 3:1 (29, 19, -20, 16) durch und wiederholte damit seinen EM-Triumph. Gleichzeitig löste Polen das Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Für die aktuell auf Platz eins der Weltrangliste liegenden Polen ist der Europameistertitel der nächste große Erfolg in diesem Jahr. Bereits zuvor hatte die Mannschaft die Nations League gewonnen. Der neuerliche EM-Triumph bestätigt damit die starke Saison des Teams.
Frankreich musste sich mit Silber begnügen. Nach dem großen personellen Neuorientierung, die die Mannschaft seit 2024 durchlaufen hat, bedeutet der Einzug ins Endspiel dennoch einen weiteren Erfolg für den Olympiasieger.
Historisches gelang Finnland. Die Mannschaft von Headcoach Olli Kunnari gewann am Samstagnachmittag das Spiel um Platz drei gegen Slowenien klar mit 3:0 (25:23, 25:20, 29:27) und sicherte sich damit erstmals eine Medaille bei einer Europameisterschaft.
Der Erfolg ist der Höhepunkt einer bemerkenswerten EM-Kampagne. Die Finnen, Sieger der CEV Volleyball European League, hatten bereits im Viertelfinale für eine Überraschung gesorgt und den amtierenden Weltmeister Italien aus dem Turnier geworfen.




















