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Autor: sportlive

Am Freitag und Samstag geht in Amstetten das Finalturnier im ÖVV-Cup in Szene. Von den acht qualifizierten Klubs bei Damen und Herren haben bisher einzig die Erzbergmadln noch nie den Titel im österreichischen Pokalbewerb geholt. Was sich nun durchaus ändern könnte, sind die Obersteirerinnen doch das Team der Stunde. Die beiden Endspiele gibt’s live auf ORF Sport+ zu sehen.
Die Titeljagd in der Johann-Pölz-Halle eröffnen die Damen mit dem Duell zwischen dem VB NÖ Sokol/Post mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg. Die Rekordchampions und amtierenden Cupholder präsentierten sich auf der Zielgeraden des AVL-Grunddurchgangs mit sieben Siegen am Stück in Topform, in der letzten Runde wurden die Mozartstädterinnen in Rif mit 3:0 abgefertigt.
Die in die Krise geschlitterten Schützlinge von PSV-Cheftrainerin Ingrīda Schweiger, die schon das Hinspiel gegen die Wienerinnen klar verloren hatten, warten wiederum seit fünf Partien auf ein Erfolgserlebnis. Das Ticket nach Amstetten löste das Team aus Salzburg, wohin der Pokal 1988 und 1991 gewandert war, durch hart umkämpfte Siege über die Ligakonkurrentinnen aus Purgstall und Klagenfurt.
Zumindest laut Papierform ausgeglichener dürfte sich das zweite Halbfinale zwischen den LINZ AG Steelvolleys und den Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz gestalten. Die Stahlstädterinnen, die auf bisher sieben Cup-Trophäen verweisen können, mussten sich in der gesamten Saison nur zweimal geschlagen geben und beendeten den Grunddurchgang souverän auf Platz eins.
Die Obersteirerinnen haben wiederum neun Pflichtspielsiege in Serie eingefahren, die letzte Niederlage liegt fast drei Monate zurück. Damals unterlagen die Erzbergmadln, die als einziges Team beim Final Four noch nie Cuptitel feierten, ausgerechnet den Steelvolleys.
„Die Lockerheit ist die größte Stärke der Erzbergmadln. Die bisherigen Saisonduelle und die Tabelle bestärken sie in der Außenseiterrolle“, ist Linz-Trainer Jakub Brečka gewarnt. „Ich habe gegen die Erzbergmadln aber bislang keinen einzigen klaren Sieg eines Teams erlebt. Wenn sich das am Freitag ändern würde, wäre es fast schon eine Überraschung. Realistisch betrachtet stehen die Chancen 50:50. Wir haben uns in den vergangenen Wochen gezielt auf dieses Wochenende vorbereitet. Es ist zweifelsfrei einer der Saisonhöhepunkte.“
ORF SPORT+: Samstag, 28. Februar, 17:35 Uhr, live:
Austrian Volley Cup Women – Finale
(Kommentar Lukas Osztovics, Moderation Johannes Karner)
Im ersten Semifinale der Männer gilt der zweifache Cupsieger SK Zadruga Aich/Dob gegen den UVC Holding Graz der viermal den Pokalbewerb für sich entschied, als klarer Favorit. Die Kärntner legten die im Herbst offenbarte Labilität im Verlauf der Saison immer mehr ab und gewannen mit neun aufeinanderfolgenden AVL-Siegen letztlich noch die Regular Season. Im Cup-Viertelfinale wurde Ried mit 3:0 abserviert.
Den Panthers, die St. Pölten auf dem Weg ins Final Four eliminierten, fehlte es in der Liga hingegen durchgehend an Konstanz, auch die beiden Vergleiche mit Aich/Dob gingen glatt verloren.
Graz-Sportdirektor Frederick Laure: „Auch wenn noch nicht alle Spieler fit sind, glaube ich an unsere Chance auf den Finaleinzug. Die Mannschaft hat das Potenzial und kann auch gegen die starken Bleiburger gewinnen.“
Abgeschlossen werden die Halbfinali mit dem Kracher zwischen dem TSV Raiffeisen Hartberg und der Union Raiffeisen Waldviertel, die sich erst vor zwei Wochen zum Abschluss der Regular Season ein Marathonmatch geliefert hatten. Die Nordmänner, ihres Zeichens Cupsieger 2022, setzten sich in jenem Spiel schließlich nach einem dramatischen Tiebreak durch.
Der zweimalige Pokaltriumphator aus der Steiermark ging in drei seiner letzten acht AVL-Partien als Verlierer vom Court, hatte mit teils begeisternden Auftritten in Champions League und CEV-Cup aber auch die höchste Belastung. Nach der zweiwöchigen Spielpause sollten die Akkus des aktuellen Supercup-Gewinners jedenfalls wieder geladen sein.
„Wir befinden uns nun in der entscheidenden Phase der Saison, in der die Titel vergeben werden. Wir sind absolut fokussiert und wollen freilich zuschlagen“, lautet die Kampfansage von TSV-Kapitän Max Thaller. „Unser Team ist aktuell sehr kompakt und wir haben viel Qualität in der Breite. Ein starker Kader wird in dieser Phase wichtig sein. Am Freitag werden wir alles abrufen müssen, um gegen Waldviertel zu bestehen. Der Finaleinzug hat oberste Priorität und dann schauen wir weiter. Step-by-step werden wir uns beweisen müssen. Wir sind bereit und freuen uns auf fordernde Matches.“
ORF SPORT+: Samstag, 28. Februar, 20:15 Uhr, live:
Austrian Volley Cup Men – Finale
(Kommentar Lukas Osztovics, Moderation Johannes Karner)
Austrian Volley Cup Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley Cup Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Alle Spiele HIER im LIVESTREAM
Ticketplattform: Austrian Volley Cup Finals 2026 | Buy tickets at Tickethead
Spielplan:
27. Februar 2026 – Halbfinale
Damen
Herren
28. Februar 2026 – Finale
Damen AVL II: 12:30 Uhr
Herren AVL II: 14:30 Uhr
Damen AVL I: 17:35 Uhr (live ORF Sport+)
Herren AVL I: 20:15 Uhr (live ORF Sport+)
Ticketinfos:
Vollpreis:
Ermäßigt:
Gratis: bis 14 Jahre
VIP-Ticket:

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