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Autor: sportlive

Österreichs Volleyball Nationalteam der Damen hat in seiner letzten Qualifikationspartie zur CEV EuroVolley 2026 die -Pflicht erfüllt und gegen Nordmazedonien den erhofften 3:0 (25:19,25:23,25:10)-Heimsieg in 76 Minuten eingefahren. Der am Mittwoch in Griechenland errungene Satzgewinn könnte im Kampf um einen der fünf besten Gruppenzweiten aus den sieben Pools und damit um das EM Ticket noch entscheidend sein.
Hätte Österreich heute zum ersten Mal in der Länderspielgeschichte gegen Nordmazedonien einen Satz verloren, wäre die Ausgangslage im Rennen um das EM-Ticket deutlich schwieriger geworden.
Besonderes Augenmerk liegt nun auf den Sonntagspartien Schweiz – Finnland (Pool A) und Montenegro – Lettland (Pool D). Montenegro ist bereits fix qualifiziert. Aus Sicht des ÖVV-Teams sollte Finnland die Schweiz nicht mit 3:0 oder 3:1 besiegen und/oder Lettland in Montenegro mit 0:3 verlieren. Nach dem Mittwoch-Spieltag lag nur Israel Pool C bei den Gruppenzweiten hinter Rotweißrot. Ein weiteres Team müsste also noch folgen, um das EM-Ticket zu sichern.
In der bestens besuchten Stadtwerke-Hartberg-Halle hatte das Team von Roland Schwab – diesmal zu Beginn mit Victoria Deisl als Zuspielerin anstelle von Dana Schmit – zunächst einige Mühe, Nordmazedonien unter Kontrolle zu bringen.
Im ersten Satz hielten die Gäste lange gut mit (12:12), ehe sich Österreich mit starken Blocks und einer guten Serviceleistung von Kora Schaberl absetzen konnte: 25:19 (1. Satzball verwertet).
Noch spannender verlief der zweite Satz: Österreich lag zwischenzeitlich zurück. Beim Stand von 10:13 kam Srna Vardjan für Marie Bruckner ins Spiel und brachte mit ihrer Routine mehr Ruhe. Österreich drehte die Partie, führte 20:18, musste aber nochmals um den Satzgewinn zittern. Schaberl sorgte aber schlussendlich für den Satzball, der durch einen Block verwertet wurde: 25:23.
Im dritten Satz lief es nun leichter für die Gastgeberinnen. Nach einem ausgeglichenen Beginn zog Österreich deutlich davon und nutzte den ersten Matchball durch einen Block von Nina Nešimović zum klaren 25 10 Endstand. Die Pflicht wurde erfüllt, ob sich auch der EM-Traum erfüllt, entscheidet sich am Sonntag.
Punktestatistik aus Sicht von Rotweißrot: Angriffspunkte: 39:25, Blocks 15:6, Asse 6:4.
Topscorerinnen: SCHABERL Kora 18, NESIMOVIC Nina 13, RAAB Carmen 12, MEHIC Aida 11; Nordmazedonien: STOJANOVA Tamara 13
Stimmen:
Kora Schaberl: „Nordmazedonien war gut auf uns eingestellt. Wir haben gekämpft und nicht aufgegeben. Im Satz haben wir dann die Oberhand gewonnen. Es ist oft schwierig, als Favorit ins Spiel zu gehen, dieser Rolle muss man erst mal gerecht werden. Die Aida (Mehić) hat eine tolle Serviceserie hingelegt. Heute haben wir gespielt, morgen gibt es dann Mathe-Stunden…“
Damen-Teamchef Roland Schwab: „Im 2. Satz waren wir 3 Punkte hinten, wichtig war auch, die Srna (Vardjan) zu bringen mit ihrer Routine und Ruhe. Das 2:0 war wichtig, dann ging es leichter von der Hand. Dank an alle Spielerinnen und an den Staff für die tolle Zusammenarbeit währender EM-Quali. Wir haben unseren Job erledigt, wollten gegen Nordmazedonien zweimal siegen und gegen Griechenland etwas mitnehmen. Wenn Finnland nicht Deutschland geschlagen hätte, wobei die Deutschen mit dem B-Team spielten, hätten wir schon heute feiern können.“
Srna Vardjan: „Ich bin froh, ein Teil der Qualifikation gewesen zu sein. Und bin froh, eine Stütze gewesen zu sein. Es war toll, hier vor soviel Publikum zu spielen.“
Stefan Paunovic, Teamchef Nordmazedonien: „Ich bin mit der Leistung zufrieden und stolz auf mein Team. Wenn man es mit den früheren Spielen gegen Österreich vergleicht, als wir weit weg waren, sind wir Jahr für Jahr und Schritt für Schritt näher rangekommen.“
CEV EuroVolley 2026 Women’s Qualifiers, Pool F
17.08.2024: Nordmazedonien vs. Österreich 0:3 (14:25, 17:25, 20:25)
25.08.2024: Österreich vs. Griechenland 0:3 (18:25, 20:25, 23:25)
06.08.2025, 19:00: Griechenland vs. Österreich 1:3 (19:25, 14:25, 25:18, 14:25)
09.08.2025, 17:35: Österreich vs. Nordmazedonien 3:0 (25:19,25:23,25:10)
Gruppensieger und fünf beste Gruppenzweite lösen EM-Ticket.
Teamchef: Roland Schwab
ÖVV/Sportlive

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