Im Hauptfeld des Volleyball World Beach Pro Tour Elite16-Turnier in Hamburg feierten Christoph Dressler und Philipp Waller im 2. Gruppenspiel den so wichtigen Sieg! Aus der Quali gekommen, konnten sie am Mittwoch zunächst ihr erstes Spiel nicht gewinnen. Nach einem hart umkämpften Duell mit den schwedischen Paris-Olympiasiegern David Ahman und Jonatan Hellvig stand am Ende eine 1:2-Niederlage (13:21, 21:17, 7:15) zu Buche. Am Donnerstag aber schlugen sie zu, setzten sich gegen George/Saymon (BRA) mit 2:1 (21:16,20:22,15:8) durch und stehen in der Zwischenrunde, wo sie am Freitag (14 Uhr) auf Łosiak/Bryl (POL) treffen.
Alexander Horst und Moritz Pristauz mussten hingegen die Stärke der internationalen Konkurrenz zweimal anerkennen. Gegen die norwegischen Olympiasieger Mol/Sørum sowie Plavins/Fokerots (LAT) setzte es für die neuformierte ÖVV-Paarung jeweils klare 0:2-Niederlagen.
„Plavins hat ein super Match erwischt, auf alles von uns eine bessere Antwort gehabt und uns schnell die Schneid abgekauft. Muss man akzeptieren. Wir haben die kurzfristige Chance aufs Hauptfeld genutzt, das alleine ist schon ein Erfolg“, erklärte Horst.
Dabei hatte das Turnier für die beiden Österreicher spektakulär begonnen: Kurzfristig in die Qualifikation gerutscht, stiegen Horst/Pristauz am Dienstagabend spontan ins Flugzeug und standen bereits am Mittwochmorgen um 8 Uhr am Centercourt. Dort feierten sie mit einem 2:1-Sieg über die topgesetzten Deutschen Pfretschner/Winter ein echtes Ausrufezeichen. „Es war eine Hauruck-Aktion, ohne Training vor Ort, aber wir haben irgendwann im Spiel Sven Winter in den Griff bekommen. Ein wichtiger Sieg hinsichtlich der Punkte und Setzungen für den Herbst“, so Horst.
Nächste Woche geht es für das Duo bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Kitzbühel weiter. „Wir haben jetzt zwei Turniere zusammengespielt, den Stopp auf der German Beach Tour in Berlin gewonnen und uns hier in Hamburg ins Hauptfeld gespielt. Für die ÖMS in der Gamsstadt rechne ich damit, dass wir am Sonntag um den Titel mitspielen!“, zeigt sich Horst optimistisch.








































