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Autor: sportlive

Nach rund 30 Jahren Volleyball und zwei Jahrzehnten als Profi hat Libero Philipp Kroiss (37) seine Karriere beendet. Der gebürtige Steyrer stand in fünf Ländern bei 14 Vereinen unter Vertrag und zählte über viele Jahre mit 173 Einsätzen zu den Fixpunkten im österreichischen Nationalteam.
Seine größten Erfolge feierte Kroiss unter anderem mit dem österreichischen Meistertitel 2013, dem Schweizer Cupsieg 2012 sowie dem rumänischen Double 2018. Hinzu kamen Medaillen in der MEVZA, der belgischen und französischen Liga und der European League (Bronze 2016). Insgesamt gewann er nationale Titel in drei Ländern und sammelte internationale Erfahrung in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Belgien und Rumänien. Mit der österreichischen Nationalmannschaft qualifizierte er sich 2019 erfolgreich für die Europameisterschaft.
Parallel zu seiner Spielerkarriere veröffentlichte Kroiss zwei Bücher: „Das ist ein Volleyballbuch“ gemeinsam mit Armin Fluch sowie „Bullshit: Die schlechtesten Bullshitphrasen im Volleyball“.
Künftig widmet sich der Ex-Profi dem Mentaltraining. „Es war eine intensive und schöne Reise, das Ende kam aber relativ abrupt. Ich bin dankbar für all jene, die mich begeistert und besser gemacht haben: Walter Pellinger, Klaus Trappmair, Michael Warm und viele mehr. Ich bereue fast nichts und freue mich darauf, die Welt außerhalb der Volleyball-Bubble kennenzulernen. Die wichtigsten Schlüssel zur High Performance am und abseits des Courts fand ich in der akribischen Arbeit an meiner mentalen Stärke. Als Mentaltrainer möchte ich nun meine Erfahrungen aus 30 Jahren Volleyball und 20 Jahren Profitum weitergeben – nicht nur an Spitzen- und Leistungssportler:innen, sondern auch an Menschen aus anderen Bereichen, die ihr mentales Potenzial stärken wollen“, sagt Kroiss.
ÖVV-Präsident Gernot Leitner: „Philipp ist ein tolles Beispiel dafür, wie Spieler gerade am Ende der Karriere stabil und mental stark werden. In Österreich haben wir Defizite in der Gesamtausbildung von mental wirklich starken Spieler:innen. Die kann man an einer Hand abzählen. Deshalb ist es wichtig, dass solche Persönlichkeiten dann auch im Sport bleiben. Super, dass er sich diesem Thema annimmt. Wir werden sicher auf ihn zukommen, damit er sein Wissen und seine Fähigkeiten bei unseren sehr vielversprechenden jungen Spieler:innen einbringt. Respekt und Anerkennung für seine Karriere und alles Gute für die Zukunft!“

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