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Autor: SL
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Foto: Corina Müller/ÖVV
Österreichs Herren mussten am zweiten Spieltag der CEV European League eine überraschende 1:3-Niederlage gegen Montenegro hinnehmen. Nach 105 Minuten Spielzeit setzten sich die Gäste im Multiversum Schwechat mit 25:19, 20:25, 25:18 und 25:20 durch.
Dabei war die Ausgangslage aus österreichischer Sicht vielversprechend. Gegen Montenegro hatte die ÖVV-Auswahl im Jahr 2025 alle vier Freundschaftsspiele gewonnen. Nach der 1:3-Auftaktniederlage gegen Favorit Finnland sollte nun der erste Sieg der laufenden European-League-Saison gelingen. Stattdessen erwischte Montenegro einen starken Tag und setzte Österreich vor allem mit dem Service immer wieder stark unter Druck.
Nach dem Verlust des ersten Satzes kämpfte sich Österreich im zweiten Durchgang zurück und glich zum 1:1 aus. In den Sätzen drei und vier fanden die Gastgeber jedoch kein Mittel gegen das Service- und Angriffsspiel der Gäste. Topscorer der ÖVV-Auswahl waren Lukas Glatz (21) und Paul Buchegger (18),
Max Thaller zeigte sich nach dem Spiel im ORF-Interview enttäuscht: „Ich bin frustriert. Phasenweise waren wir nicht schlecht, aber sie haben extrem druckvoll serviert. Wir haben kein Mittel dagegen gehabt und auch diagonal zu viele Punkte zugelassen. Viel Zeit bleibt nicht, es geht gleich in Estland weiter. Das Spiel war eine Warnung, dass wir die Taktik klarer spielen müssen.“
Auch Sebastian Sablatnig zollte dem Gegner Respekt: „Gratulation an Montenegro, sie haben gut gespielt und uns in der Annahme viel zu arbeiten gegeben. Es ist frustrierend, auch für die Fans. Am Freitag war es voll, auch heute sehr gut besucht. Im zweiten Satz hat man gesehen, dass wir unser Niveau abrufen können. Wir zeigen es im Training, jetzt müssen wir es aber auch am Feld im Spiel zeigen.“
ÖVV-Teamchef Adam Swaczyna sah den entscheidenden Unterschied ebenfalls im Service des Gegners: „Es ist viel Arbeit zu tun. Sie haben toll serviert und in wichtigen Momenten Asse geschlagen. Wir konnten sie nicht stoppen. Der Unterschied war das Service. Wir müssen daraus lernen und weitermachen. Wir werden jede Einheit bis Estland zu 100 Prozent nutzen.“
Für Österreich geht es nun ohne lange Pause weiter. Bereits in der kommenden Woche wartet das nächste European-League-Turnier in Estland. In der CEV European League werden erstmals auch EM-Tickets vergeben.
CEV European League in Schwechat
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Estland (EST)
Tournament 23 – Luxemburg (LUX)

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