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Autor: SL
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Foto: CEV
Österreichs Frauen-Nationalteam hat am zweiten Turnierwochenende der CEV European League einen wichtigen Zähler geholt. Nach dem Sieg gegen Georgien am Samstag lieferten die EuroVolley-Fighterinnen am Sonntag den Gastgeberinnen aus der Schweiz in der ausverkauften Pilatus Arena in Kriens einen großen Kampf, mussten sich aber nach 125 Minuten im Tie-Break 2:3 (21:25, 18:25, 25:22, 25:19, 10:15) geschlagen geben.
Gegen die Weltranglisten-38. aus der Schweiz erwischte Österreich (Weltranglistenplatz 42) zunächst einen schwierigen Start und geriet mit 0:2 nach Sätzen in Rückstand. Die ÖVV-Auswahl zeigte jedoch Moral, steigerte sich im Verlauf der Partie deutlich und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. Mit einer starken Leistung in den Sätzen drei und vier gelang der Satzausgleich zum 2:2.
Auch im entscheidenden Durchgang hielten Kora Schaberl und Co. dagegen, mussten sich am Ende aber den Gastgeberinnen geschlagen geben. Der verdiente Lohn für die Aufholjagd war dennoch ein Punkt für die European-League-Tabelle.
Überragende Spielerin auf österreichischer Seite war Kora Schaberl mit 31 Punkten. Nina Nesimovic steuerte 12 Zähler bei, Anamarija Galić, am Samstag verletzungsbedingt (Finger) nicht im Einsatz, kam auf 10 Punkte.
ÖVV-Teamchef Roland Schwab: „Heute haben wir ein echt starkes Match gezeigt. Von Anfang an. Wir wollten mutig starten, das haben wir auch gemacht. Im zweiten Satz haben wir in der Mitte ein Loch drinnen gehabt, der war dann leider klarer, wir haben aber nicht aufgegeben und den dritten Satz durchgezogen und zugemacht wie auch in Satz vier. Im Tie-Break waren wir dann 2:7 hinten, haben uns aber auch hier wieder stabilisiert und sind wieder retour gekommen. Heute haben wir in einer vollen Halle gezeigt, dass wir verdient Europameisterschaftsteilnehmer 2026 sind. Und wir haben gezeigt, dass wir im Rennen sind, um bessere Teams zu schlagen. Das ist wichtig, weil heuer vier raus gehen aus der EM-Quali und dann müssten wir nächstes Jahr gegen die Teams Nr. 5, 6, 7, 8, 9 und 10 in der Lage sein, zu gewinnen, wenn wir um ein Ticket für die Euro 2028 mitreden wollen. Am Sonntag haben wir gezeigt, dass wir das können."
Nina Nesimovic: „Ich bin mega stolz, auch wenn wir das Spiel in dieser tollen Atmosphäre nicht gewonnen haben. Leider ist es sich im 5. Satz nicht ausgegangen. Ich bin sicher, dass wir das nächste Duell mit der Schweiz für uns entscheiden werden. Letztes Jahr haben wir gegen die Schweiz keinen Satz gewonnen. Dass wir jetzt knapp dran sind, ist das Ergebnis harter Arbeit. Unser Ziel ist es, gegen solche Mannschaften zu bestehen. Da sieht man einfach die Weiterentwicklung. Wir haben heute gefightet und haben natürlich auch da und dort ein Verletzungspech. Aber jede, die reinkam, hat gepunktet und Energie gegeben. Da sieht man, was ein Team ausmacht. Jetzt müssen wir etwas durchschnaufen und weiterarbeiten, damit wir die nächsten Spiel ähnlich gut bestreiten können."
Über die CEV European League werden erstmals auch Tickets für die EM 2028 vergeben.
CEV European League in Schwechat:
Turnier in der Schweiz (SUI)
Turnier in Albanien (ALB)

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