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Autor: SL
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Foto: CEV
Österreichs Damen-Nationalteam zeigte zum Abschluss des CEV European League-Turniers in Tirana gegen die favorisierten Schwedinnen eine starke Leistung. Die ÖVV-Auswahl unterlag zwar 1:3 (13:25, 19:25, 25:18, 16:25), nahm dem EM-Co-Gastgeber aber als einziges Team einen Satz ab und belegt den 10. Platz.
Nach einem schwierigen ersten Satz steigerten sich Österreichs EuroVolley-Fighterinnen deutlich. Im dritten Durchgang belohnten sie sich für eine engagierte Vorstellung mit dem Satzgewinn und hielten auch darüber hinaus phasenweise gut mit den bis dato unbesiegten Skandinavierinnen mit.
Überragende Akteurin der Partie war Schwedens Starspielerin und Italo-Legionärin Isabelle Haak. Sie erzielte 39 Punkte, führte die Statistik zudem bei den Assen (3), in der Annahme (56 Prozent) und bei den Blocks (3) an.
Auf österreichischer Seite war Julia Trunner (Trainer Schwab: „Für sie gibt es heute ein Sonderlob") mit 19 Punkten beste Scorerin. Kora Schaberl kam auf 16 Punkte. Mit 40 Prozent positiver Annahme war sie zudem beste Österreicherin in dieser Wertung - insgesamt die viertbeste.
Mit dem Turnier in Tirana endet die diesjährige die CEV European-League für Österreich. Die Bilanz: Siege gegen Island, Georgien und Albanien, ein Punktgewinn beim 2:3 gegen die starke Schweiz sowie der Satzgewinn gegen die Nummer 22 der Welt: Schweden.
Nach einer Pause beginnt für die ÖVV-Damen die finale Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt: die Teilnahme an der Europameisterschaft in Brünn!
Nina Nesimovic (6 Punkte): „Ich bin stolz, weil wir Schweden als einziges Team im bisherigen Bewerb einen Satz abnehmen konnten. Das zeigt unser Potenzial. Im dritten Satz haben wir sie unter Druck gesetzt und unser Spiel konsequent durchgezogen. Da haben wir gesehen, dass wir auch gegen eine Weltklasse-Diagonale bestehen können. Das hat mich sehr stolz gemacht und stimmt uns optimistisch für die EuroVolley, weil wir dort auf Gegnerinnen dieses Kalibers treffen werden. Wir entwickeln uns Schritt für Schritt weiter: Es ist enorm viel weitergegangen! Auch unser Teamspirit ist unglaublich. Jetzt geht es zunächst in eine Pause, danach startet die finale Vorbereitung auf die Europameisterschaft. Wir haben gezeigt, dass wir nicht zu unterschätzen sind.“
ÖVV-Teamchef Roland Schwab: „Dass wir Schweden als einziges Team einen Satz abnehmen konnten, freut mich sehr für das Team. Im ersten Satz waren wir in Service-Annahme noch ein bisserl passiv. Im Laufe des zweiten haben wir uns aber gesteigert und im dritten haben wir dann auch Druck auf die Libera ausüben können, haben ein paar Breaks geschafft und diesen Durchgang wirklich gut nach Hause spielen können. Da hat man wirklich gemerkt, wie Schweden nervös geworden ist. Einen Punkteverlust hätte sich Schweden im Hinblick auf die diesjährige Quali für die EM 2028 (4 Tickets werden heuer über die European League vergeben, Anm.) wahrscheinlich nicht leisten können. Wir haben es dann aber leider nicht mehr so stabil weitergespielt wie im dritten Satz. Dass man die Volleyball-Milionärin Haak nur schwer in Griff bekommen kann, war uns bewusst. Dennoch: Wenn man einen Satz gewinnt, will man natürlich auch den nächsten gewinnen. Die Chance dazu war jedenfalls da. Am Ende haben wir einen Prestige-Satzgewinn geholt. Mein Fazit der European League ist ein positives. Am Service müssen wir aber noch besser werden, dann tun wir uns auch in Block-Defense leichter. Mit zehn Punkten sollten wir unter den 12 besten Teams sein (es wurde Rang 10, Anm.). Jetzt gilt es, die Pause zu nützen und zu regenerieren. Ab 27. Juli geht die Vorbereitung auf die EuroVolley 26 weiter. In den letzten Wochen hat das Team einen großen Schritt vorwärts gemacht. Für die nächste European League ist uns bewusst, dass dann die EM-Tickets 5, 6, 7, 8 vergeben werden. Um eines zu holen, müssen wir weiter gut arbeiten, denn dann müssen wir Teams wie die Schweiz hinter uns lassen. "
CEV European League 2026
Frauen: Tabelle
Turnier in Schwechat (AUT)
05.06.2026, 17:35 Uhr – Slowakei vs. Österreich 3:0
06.06.2026, 17:35 Uhr – Island vs. Slowakei 0:3
07.06.2026, 15:05 Uhr – Österreich vs. Island 3:0
Turnier in Kriens (SUI)
12.06.2026, 15:00 Uhr – Georgien vs. Schweiz 0:3
13.06.2026, 15:00 Uhr – Österreich vs. Georgien 3:0
14.06.2026, 15:00 Uhr – Schweiz vs. Österreich 3:2
Turnier in Tirana (ALB)
19.06.2026, 16:00 Uhr – Österreich vs. Albanien 3:1
20.06.2026, 16:00 Uhr – Schweden vs. Österreich 3:1
CEV EuroVolley 2026 – Women
Spieltermine & Tickets (AUT-Sektor = Sektor A)
21.08.2026 – 14:00 – Österreich vs. Serbien – Tickets
22.08.2026 – 19:00 – Österreich vs. Tschechien – Tickets
24.08.2026 – 16:00 – Ukraine vs. Österreich – Tickets
25.08.2026 – 16:00 – Griechenland vs. Österreich – Tickets
26.08.2026 – 16:00 – Österreich vs. Bulgarien – Tickets
19. Juni 2026
Zum Auftakt des dritten Turniers im Rahmen der CEV European League tat sich Österreichs Frauen-Nationalteam in Tirana gegen die noch punktelosen Albanerinnen lange Zeit enorm schwer, am Ende reichte es zu einem hart erkämpften 3:1 (25:23, 23:25, 28:26, 25:15).
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