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Autor: sportlive

Die Austrian Volley League geht in die Weihnachtspause – und die Spitzenpositionen sind vergeben: Bei den Damen sichern sich die LINZ AG Steelvolleys die Winterkrone, bei den Herren bleibt TSV Raiffeisen Hartberg an der Spitze.
Die LINZ AG Steelvolleys haben sich nach 12 Runden der Austrian Volley League Women die Winterkrone gesichert. Im Duell mit dem UVC Holding Graz setzten sich die Oberösterreicherinnen am Samstag in Graz 3:0 (25:23, 25:21, 25:23) durch und revanchierten sich damit für die Niederlage in der Hinrunde. Seitdem sind die Steelvolleys nun schon elf Liga-Spiele ungeschlagen. Somit gehen die Steelvolleys als souveräner Tabellenführer mit 33 Punkten vor Graz (28) in die Liga-Pause. Am 9./10. Jänner wird die Meisterschaft fortgesetzt.
Jana Gärtner, Mittelblockerin bei LINZ, wurde als MVP der Partie ausgezeichnet. Lucia Herdová, Linzer Außenangreiferin, erzielte sieben Punkte und ist mit insgesamt 223 Punkten die zweitbeste Scorerin der Liga.
Die Linzerinnen legten einen blitzschnellen Start hin. Obwohl die ersten beiden Sätze lange offen blieben, setzten sie sich bei den entscheidenden Punkten durch. Im dritten Satz wurde es noch einmal spannend: Graz führte zwischenzeitlich klar mit 12:2. Linz-Trainer Jakub Brecka reagierte und brachte drei frische Spielerinnen ins Spiel. Die Maßnahme zahlte sich aus: Die Steelvolleys kämpften sich Punkt für Punkt zurück, glichen bei 23:23 aus und verwerteten schließlich den ersten Matchball. „Wir haben einen sehr starken Kader und können jederzeit neue Impulse setzen. Das hat uns heute den Sieg beschert“, so Brecka.
Einen wichtigen 3:1-Auswärtssieg landete VB NÖ Sokol/Post beim TSV Sparkasse Hartberg. Nach dem ersten Satz, den die Gastgeberinnen klar mit 25:16 für sich entschieden, drehten die Gäste das Spiel und gewannen die folgenden drei Sätze mit 25:20, 25:14 und 25:20. Fabienne Mehlem, Diagonalangreiferin der Post-Damen, wurde als MVP ausgezeichnet. Bei den Punkten waren Madison Catherine Chimienti (Hartberg) und Aida Mehić (Post) die erfolgreichsten Spielerinnen der Partie – beide erzielten jeweils 19 Zähler. Die Gäste hatten vor allem bei den Angriffspunkten die Nase vorn: mit 58:43 Punkten war der Titelverteidiger hier klar besser. VB NÖ Sokol/Post geht als Dritter mit 27 Punkten ins neue Jahr, punktegleich mit den Erzbergmadln, die am Freitag in Klagenfurt 3:0 gewannen.
Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg hat einen hart erkämpften 3:2-Auswärtssieg gegen SPORTUNION z+p St. Pölten gefeiert. Nach dem klaren 3:0-Erfolg in der Hinrunde reisten die Salzburgerinnen mit dem Ziel an, erneut einen deutlichen Sieg einzufahren – stattdessen entwickelte sich ein intensiver Fünfsatz-Krimi. Aus Sicht der Gastgeberinnen: 25:23, 25:19, 20:25, 14:25, 15:17. Zur MVP der Begegnung wurde PSV-Außenangreiferin Alina Hösch gewählt. Topscorerin wurde Sarah Anna Kastenberger mit 21 Punkten für Salzburg.
Den dritten Saisonsieg bejubelten die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn. Gegen ASKÖ Volksbank Purgstall setzten sie sich nach hart umkämpften Sätzen 3:2 durch, gewannen 23:25, 25:13, 25:14, 23:25 und 15:13. Topscorerin war Kristīne Teivāne, Außenangreiferin bei Purgstall, mit 24 Punkten. MVP wurde Janine Vogl, Zuspielerin von Bisamberg-Hollabrunn.
Tabellenführer TSV Raiffeisen Hartberg fuhr am Samstag in der 12. Runde der Austrian Volley League Men einen klaren 3:0-Heimsieg gegen TJ Sokol V/Post SV Wien ein; 25:16, 25:17 und 27:25. Hartberg dominierte vor allem im Angriff und Block, wie die Statistik verdeutlicht: 43:33 Punkte aus Angriffen und 13:8 Blockpunkte. Herausragend war Hartberg-Außenangreifer Hampus Ekstrand, der mit 18 Punkten sowohl Topscorer als auch MVP als wurde. Mit diesem Sieg wechselt Hartberg als Winterkönig (30 Punkte) ins Neue Jahr. Die Liga wird am 10. Jänner fortgesetzt.
Kampfgeist bewies Verfolger SK Zadruga Aich. Die Kärntner holten nach einem 0:2-Satzrückstand in Zwettl noch den Sieg gegen Union Raiffeisen Waldviertel: 16:25, 19:25, 25:21, 25:23 und 15:9. Aich/Dob, unter der Woche auch im fünften von fünf bisherigen MEVZA-Partien siegreich und somit unbesiegt, rutscht damit auf einem abgesicherten zweiten Tabellenplatz mit 29 Punkten in neue Jahr. Direkt dahinter folgt Waldviertel mit 23 Punkten. URW-Obmann Werner Hahn: „Es war das erwartete Spitzenspiel dieser Runde. Wir wussten, dass wir konkurrenzfähig sind, wenn wir unsere maximale Leistung abrufen, und das haben wir in den ersten zwei Sätzen hervorragend geschafft. Es war auch klar, dass es für uns sehr schwer wird, wenn die Kärntner ins Spiel kommen und wir unsere Chancen nicht nutzen. Aufgrund der vielen internationalen Spiele sind die Kärntner enge Sätze gewohnt und haben bei engen Entscheidungen bessere Strategien.“ Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu lobte die Leistung seines Teams: „Zwei Sätze waren sie schon im Urlaub, am Ende war es ein kleines Weihnachtswunder, dass wir in dieser bummvollen Halle noch gewonnen haben – Hut ab vor dieser Leistung.“ Am 7. Jänner geht es für Aich/Dob daheim und für Hartberg auswärts im CEV-Cup weiter.
Im Nachzügler-Duell behielten die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt auswärts bei den UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn mit 3:1 (25:22, 24:26, 25:19, 25:19) die Oberhand. Es war der 3. Sieg der Kärntner in dieser AVL-Saison. Die Gastgeber sind nach wie vor sieglos. Michael Mario Klemen wurde MVP. Auf Seiten der Bisamberger war Andreas Fröhlich, Außenangreifer, mit 23 Punkten Topscorer der Partie. Fröhlich ist als Scorer ganz vorne in der Liga dabei.
Einen klaren Heimerfolg gab es für den UVC Holding Graz: Die Murstädter behaupteten sich mit 3:0 gegen den UVC McDonalds Ried/Innkreis: 25:20, 28:26 und 25:19. Besonders im zweiten Satz zeigte Ried/Innkreis große Moral. Topscorer und MVP der Partie wurde Arwin Kopschar, Außenangreifer bei Graz, mit 17 Punkten. Ried-Zuspieler Filip Palgut: „Schade um die Partie heute. Im zweiten Satz kamen wir sensationell zurück, da müssen wir einen der vielen Satzbälle verwerten. Wir haben nicht schlecht gespielt, aber um Graz zu schlagen, müssen wir mehr Druck am Service erzeugen. Wenn sie eine gute Annahme haben, können sie mit ihrem schnellen Spiel sehr stark sein, das haben sie heute gezeigt. Jetzt werden wir ein paar Tage abschalten und dann mit voller Energie ins neue Jahr starten.“
Einen hart erkämpften 3:2-Auswärtserfolgt gab es für VCA Amstetten NÖ bei SPORTUNION z+p St. Pölten. Die Sätze endeten 18:25, 30:28, 25:23, 17:25 und 15:10. Aus den letzten fünf Partien holte der VCA zuvor nur zwei Punkte, zudem blieb ihnen in den vergangenen drei AVL-Runden ein Satzgewinn verwehrt. Mit dem Erfolg in St. Pölten gab es nun wieder ein Erfolgserlebnis. MVP der Partie wurde Valentino Decker, Libero des VCA Amstetten NÖ.
Sonntag, 21. Dezember 2025
Runde 3
Volleyteam Roadrunners Wien – ATSE Graz
14:00 Uhr
Runde 3
LINZ AG Steelvolleys/2 – Union Raiffeisen Waldviertel
15:30 Uhr
Runde 2
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
16:00 Uhr
Runde 2
VB NÖ Sokol/Post – UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn
16:00 Uhr
Sonntag, 21. Dezember 2025
Runde 3
Raiffeisen VC Wolfurt – hotVolleys Wien
11:00 Uhr
Runde 3
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – UVC Holding Graz/2
13:30 Uhr
Runde 2
Union Raiffeisen Waldviertel – TJ Sokol V/Post SV Wien
17:00 Uhr
Runde 2
TSV Raiffeisen Hartberg – VCA Amstetten NÖ
17:00 Uhr
Runde 2
UVC Holding Graz – SPORTUNION z+p St. Pölten
19:30 Uhr
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband

19. Dezember 2025
Zum Auftakt der 12. Runde der AVL Women setzten sich die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz bei den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt in nur 65 Minuten glatt mit 3:0 (25:15, 25:19, 25:19) durch und schoben sich in der Tabelle vorübergehend auf Platz drei…
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18. Dezember 2025
SK Zadruga Aich/Dob bleibt in der MEVZA-Liga weiter ohne Niederlage. Die Kärntner feierten am Donnerstagabend ihren fünften Sieg im fünften Spiel und setzten sich in der heimischen JUFA-Arena Bleiburg mit 3:0 (25:22, 25:16, 25:23) gegen OK Budućnost…
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