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Autor: sportlive

In der 12. Runde der AVL Women machen sich die Branchenprimen aus Linz und Graz im direkten Duell aus, wer die Feiertage an der Tabellenspitze verbringt. Bei den Männern müssen Hartberg und Aich/Dob jeweils schwere Aufgaben bewältigen, wenn sie als Leader ins neue Jahr rutschen wollen. Die Hälfte des Feldes ist am Wochenende zusätzlich noch im ÖVV-Cup gefordert.
Mit einem Heimsieg über die aktuell führenden LINZ AG Steelvolleys will sich der UVC Holding Graz im seinem finalen Auftritt vor Heilig Abend den AVL-Thron als Weihnachtsgeschenk bescheren, Grund zu Optimismus gäbe es: Schließlich haben die Panthers nicht nur 15 ihrer letzten 16 Ligasätze für sich entschieden, auch der Hrinrundenvergleich in der Stahlstadt ging an die Steirerinnen.
UVC-Coach Frederick Laure: „Wir wollen am Samstag unser bestes Volleyball zeigen und gegen Linz gewinnen. Vor eigenem Publikum hoffe ich, dass wir uns die vollen Punkte holen können und als Tabellenführerinnen in das neue Jahr starten.“
Seit jener Niederlage gegen Graz vor über zwei Monaten sind die Steelvolleys nunmehr bereits zehn Spiele lang ungeschlagen, am Mittwoch tankten die Oberösterreicherinnen mit dem glatten Cup-Erfolg bei TSV Sparkasse Hartberg zusätzliches Selbstvertrauen.
Auf die Oststeirerinnen kommt mit dem Triple-Holder vom VB NÖ Sokol/Post der nächste harte Brocken zu. „Wir haben zuletzt wichtige Spiele gegen Gegner auf Augenhöhe gewinnen können, was uns viel Selbstvertrauen gegeben hat“, sagt TSV-Kapitänin Linda Peischl. „Nun wollen wir auch einmal gegen ein Topteam anschreiben und werden daher SV Post alles abverlangen.“ Zumal die amtierenden Champions in einem Formtief stecken und nach nur vier Punkten aus den letzten vier Spielen dringend anschreiben müssen, um den Anschluss an das Topduo nicht zu verlieren.
Zudem läuft Sokol/Post Gefahr, von den Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz überholt zu werden, die bereits am Freitag bei den ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt zu Gast sind. „Wir haben das erste Spiel klar gewonnen. Das heißt aber natürlich nicht, dass wir uns darauf ausruhen können“, warnt Theresa Scheitz, Mittelblockerin der Erzbergmadln. Denn die Kärntnerinnen haben sich im Mittelfeld etabliert, vor dem Winterurlaub gibt’s aber noch ein dichtes Programm, am Sonntag empfangen die Wildkatzen im Cup mit der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg eine Tabellennachbarin.
„Wir gehen aufgrund unserer dünnen Personaldecke als klare Außenseiter in diese Partie“, spielt Wildcats-Obmann Laibacher auf die verletzungsbedingten Ausfälle von Bajic und Co. an. Trainer Roberto Woelflin gibt sich jedoch kämpferisch: „Wir können heuer alle Teams schlagen.“
Die Mozartstädterinnen müssen vor ihrem Abstecher zum Wörthersee bei der SPORTUNION z+p St. Pölten antreten und haben laut PSV-Trainerin Ingrida Schweiger drei Zähler fest eingeplant. „Wie auch schon in der Hinrunde müssen wir einen klaren 3:0-Sieg einfahren, um den Anschluss nicht zu verlieren.“ Kapitänin Dominika Goździcka blickt indes schon zum sonntägigen Ausflug nach Klagenfurt: „Natürlich ist das Ligaspiel gegen St. Pölten von größerer Bedeutung. Aber auch im Cup haben wir noch eine Rechnung offen. Mein Team brennt auf eine Revanche. Ich freue mich auf ein spannendes Spiel.“
Die Aufsteigerinnen haben am vergangenen Wochenende wichtige Punkte im Kampf um das Ticket für das Meister-Playoff gegen die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn liegen lassen, auf die Weinviertlerinnen wartet mit dem ASKÖ Volksbank Purgstall das nächste brisante Niederösterreich-Derby um einen Platz in den Top 8.
„Die zuletzt gezeigten Leistungen geben dem Team zusätzlichen Auftrieb“, heißt es aus Hollabrunn. „Ziel ist es, die Stabilität und Konsequenz aus den vergangenen Spielen mitzunehmen und vor heimischem Publikum erneut eine konzentrierte Vorstellung zu zeigen. Gegen Purgstall soll von Beginn an Druck aufgebaut und der positive Trend bestätigt werden.“ Im ersten Saisonvergleich hatten sich die Damen aus dem Erlauftal in einem packenden Tiebreak durchgesetzt.
Der Winterkönig wird in einem Fernduell zwischen den punktegleichen Teams vom TSV Raiffeisen Hartberg und dem SK Zadruga Aich/Dob ermittelt. Der steirische Supercup-Gewinner erlitt vor einer Woche in Klagenfurt ebenso einen Dämpfer wie davor im CEV-Cup gegen den belgischen Vertreter Achel. Und ruhig ist die Vorweihnachtszeit auch weiterhin nicht, nach dem dem Gastspiel des zuletzt etwas gebremsten TJ Sokol V/Post SV Wien in Hartberg, bekommt man am Sonntag noch Pokalbesuch aus Amstetten.
TSV-Kapitän Max Thaller: „Wir sind nun nach den krankheitsbedingten Ausfällen wieder komplett und wollen wieder zeigen, wer der Herr im Haus ist. Es sind zwei sehr schwere Spiele, die wir beide gewinnen wollen. Jetzt heißt es, Gas geben und wieder alles herausholen.“
Eine wesentlich positivere Entwicklung nimmt die Leistungskurve der Kärntner, die sich nach dem überragenden Europacup-Auftritt beim finnischen Double-Gewinner Akaa Volley auch an Sokol/Post für die Hinrundenniederlage in beeindruckender Manier revanchierten und am Mittwoch noch ihren Startplatz im MEVZA-Final-Four fixierten – alles ohne Satzverlust.
Doch Obacht! Der letzte Pflichttermin vor den Feiertagen führt die Bleiburger nach Zwettl, wo die Union Raiffeisen Waldviertel in dieser Saison noch nicht in die Knie gehen musste. Fun Fact: Mit den Niederösterreichern und Wienern treffen keine 24 Stunden später ausgerechnet die Herausforderer des AVL-Spitzenduos im ÖVV-Cup aufeinander.
Ebenfalls in Liga und Pokal muss am Wochenende der UVC Holding Graz ran. Bei einem AVL-Sieg über den UVC McDonald’s Ried/Innkreis würden die Panthers nicht nur die Oberösterreicher überholen, sondern sich womöglich sogar auf Platz vier schieben. Den vierten Advent will man dann mit einem Cup-Erfolg über die SPORTUNION z+p St. Pölten feiern.
Headcoach Zoltán Mózer: „Wir haben in Ried sehr gut gespielt und müssen diese Leistung noch einmal abrufen. Das Fehlen von Nils Arvay schmerzt zwar noch immer, aber die Mannschaft hat das Potenzial, auch an diesem Wochenende zwei Siege zu holen.“
Die auf einem gesicherten achten Rang liegenden Niederösterreicher könnten bei einem Dreier über den VCA Amstetten NÖ am Lokalrivalen andocken. Die in eine schwere Krise geschlitterten Mannen aus dem Westen des Bundeslandes, die am Sonntag in Hartberg im Pokaleinsatz sind, haben aus den letzten fünf Partien nur zwei Punkte geholt, ein Satzgewinn blieb ihnen in den vergangenen drei AVL-Runden verwehrt.
Nach dem Erstrunden-Out im Cup können die UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn und die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt ihren Fokus voll und ganz auf den Abstiegskampf richten. Im Kellerduell sind die Kärntner leicht zu favorisieren, bezwangen sie die Weinviertler doch nicht nur in der Hinrunde, sondern bogen am vergangenen Wochenende auch sensationell Spitzenreiter Hartberg.
Nichtsdestotrotz brennt Hollabrunn-Zuspieler Sebastian Fluch darauf, zu zeigen, dass seine Mannschaft in dieser Liga konkurrenzfähig ist. „Es ist das letzte Spiel vor Weihnachten und vor unseren Fans. Da wollen wir noch einmal alles reinwerfen. Wenn wir als Team kompakt auftreten und unseren Rhythmus finden, können wir Klagenfurt schlagen.“
Was die Gastmannschaft naturgemäß verhindern möchte, wie Trainer Jonas Kronseder erklärt: „Natürlich ist die Rolle des Favoriten ungewohnt. Doch wenn die Burschen mit ähnlicher Power aufs Feld gehen wie letzten Samstag, dann können wir auf weitere Punkte zählen.“
Freitag, 19. Dezember 2025
BG Lerchenfeldstraße (Klagenfurt)
ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt – Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz
20:00 Uhr
Samstag, 20. Dezember 2025
Hartberghalle (Hartberg)
TSV Sparkasse Hartberg – VB NÖ Sokol/Post
16:30 Uhr
Sportzentrum NÖ (St. Pölten)
SPORTUNION z+p St. Pölten – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg
16:30 Uhr
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – LINZ AG Steelvolleys
17:30 Uhr
BG/BRG (Korneuburg)
UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn – ASKÖ Volksbank Purgstall
19:30 Uhr
Samstag, 20. Dezember 2025
BG/BRG (Korneuburg)
UNIONvolleys Bisamberg-Hollabrunn – VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt
17:00 Uhr
Sportzentrum NÖ (St. Pölten)
SPORTUNION z+p St. Pölten – VCA Amstetten NÖ
19:00 Uhr
Stadthalle (Zwettl)
Union Raiffeisen Waldviertel – SK Zadruga Aich/Dob
19:00 Uhr
Hartberghalle (Hartberg)
TSV Raiffeisen Hartberg – TJ Sokol V/Post SV Wien
19:00 Uhr
Raiffeisen Sportpark (Graz)
UVC Holding Graz – UVC McDonald’s Ried/Innkreis
20:00 Uhr
Samstag, 20. Dezember 2025
Runde 3
SU Inzigvolley/VC Mils – blum VBC Höcht
12:00 Uhr
Runde 3
USV Fidas Volleys Jennersdorf – TI-volley
19:00 Uhr
Sonntag, 21. Dezember 2025
Runde 3
Volleyteam Roadrunners Wien – ATSE Graz
14:00 Uhr
Runde 3
LINZ AG Steelvolleys/2 – Union Raiffeisen Waldviertel
15:30 Uhr
Runde 2
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
16:00 Uhr
Runde 2
VB NÖ Sokol/Post – UNIONvolleys Bisamberg/Hollabrunn
16:00 Uhr
Sonntag, 21. Dezember 2025
Runde 3
Raiffeisen VC Wolfurt – hotVolleys Wien
11:00 Uhr
Runde 3
PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – UVC Holding Graz/2
13:30 Uhr
Runde 2
Union Raiffeisen Waldviertel – TJ Sokol V/Post SV Wien
17:00 Uhr
Runde 2
TSV Raiffeisen Hartberg – VCA Amstetten NÖ
17:00 Uhr
Runde 2
UVC Holding Graz – SPORTUNION z+p St. Pölten
19:30 Uhr
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband

18. Dezember 2025
Die LINZ AG Steelvolleys haben am Mittwochabend in Hartberg souverän die 2. Cup-Runde gemeistert. Die Oberösterreicherinnen setzten sich gegen den TSV Sparkasse Hartberg klar mit 3:0 (25:20, 25:21, 25:12) durch und feierten damit ihren zehnten Sieg…
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17. Dezember 2025
Der Erfolgslauf von SK Zadruga AICH/DOB setzt sich fort. In der MEVZA-League zeigten die Kärntner am Mittwochabend vor heimischem Publikum eine souveräne Leistung: Gegen OK Budva aus Montenegro feierte Aich/Dob einen klaren 3:0-Erfolg. Mit 25:16,…
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