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Autor: sportlive

Am Nationalfeiertag erlebten zunächst beide St. Pöltner Teams einen bitteren Heimspieltag, die Sokol-Männer verspielten in eigener Halle eine klare Führung gegen Union Raiffeisen Waldviertel, während SK Zadruga Aich/Dob mit einem souveränen 3:0-Erfolg im ORF-Sport+-Livespiel bei UVC Holding Graz eindrucksvoll in die Liga startete. Der VCA Amstetten NÖ sorgte mit einem starken Heimsieg gegen die VBK Kelag Wörther-See-Löwen für Jubel und eroberte die Tabellenspitze zurück. Bei den Damen feierte UVC Holding Graz im abendlichen ORF-Livespiel einen umkämpften 3:1-Derbysieg gegen die Erzbergmadln. Mit diesem Erfolg holten sich die Grazerinnen nicht nur die Tabellenführung zurück, sondern sind nun auch das einzige noch ungeschlagene Team der Liga.
In ihrem dritten Saisonspiel feierte der UVC McDonald’s Ried/Innkreis seinen ersten Sieg. Die Oberösterreicher gaben bei der SPORTUNION z+p St. Pölten nur selten die Kontrolle aus der Hand und setzten sich mit 3:1 (25:16, 21:25, 25:16, 25:23) durch. „Wir haben als Team gegen den guten Block der Rieder keine Lösungen finden können. So wird es schwer einen Punkt mitzunehmen“, spricht Panthers-Mittelblocker Fabian Thaler die sechs Blocks des Heimteams gegenüber der 14 der Gäste an. Moritz Nedetzky und Daniel Sulista waren mit 14 bzw. 13 Punkten die Topscorer der Innviertler, Letzterer wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gekürt. In den Reihen der Niederösterreicher stach Ralph Klaffinger mit zwölf Punkten hervor, Luis Gavan und Georg Köstler kamen auf jeweils zehn.
In der Johann Pölz-Halle des VCA Amstetten NÖ fertigten die Hausherren in einer guten Stunde die VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt mit 3:0 (25:21, 25:20, 25:16) ab. Zu den Topscorern der Niederösterreicher, die nun den TSV Raiffeisen Hartberg an der Tabellenspitze wieder ablösten, avancierten Simon Schlöglhofer (13), Karter Rogers und Patrick Schlederer (je 10), der auch als MVP ausgezeichnet wurde. Bei den Kärntnern kam Erik Kolev auf acht und Simon Frühbauer auf sieben Punkte.
Nicht viel länger benötigte bei seiner Saisonpremiere der SK Zadruga Aich/Dob, um im gutbesuchten Raiffeisen Sportpark gegen UVC Holding Graz mit 3:0 (25:17, 25:18, 25:23) zu gewinnen. „Mit dieser Leistung kann man wirklich zufrieden sein“, lobte Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu seine Mannschaft. „Wir haben in Graz schon lange nicht mehr so klar gewonnen. Das war tadellos. Wir haben an die Leistungen in der MEVZA anschließen können. Nun gilt unsere Konzentration dem Spiel gegen Hartberg.“ Die Topscorer der Partie: Nils Arvay (15) und David Reiter (8) bei den Steirern, Zigurds Licis und Armands Rokjans (je 12) bei den Kärntnern. Luan Weber war der herausragende Akteur der Partie.
Hochdramatisch verlief das Duell zwischen TJ Sokol V/Post SV Wien und Union Raiffeisen Waldviertel, das die Hauptstädter in der neuen Sport Arena Wien nach einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3 (25:18, 26:24, 19:25, 22:25, 12:15) verloren. Für die Gäste bedeutete der Weg über das Tiebreak allerdings den ersten Punktverlust im zweiten Spiel. „Gratulation an das Trainerteam und an das junge Team der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel zu diesem tollen Start-Wochenende“, so Waldviertel-Obmann Peter Kirchmayr nach dem spannenden Spiel in Wien.
Wie die Männer gerieten auch die Frauen der SPORTUNION z+p St. Pölten in eigener Halle unter die Räder. Die LINZ AG Steelvolleys, die die Nationalspielerinnen Carmen Raab und Jana Gärtner vorgeben mussten, ließen sich auch in der neuen Formation nicht beirren und siegten mit 3:0 (25:21, 25:13, 25:16). „Wir wollten drei Punkte holen. Das ist uns trotz der angespannten Kadersituation gelungen“, zeigte sich Steelvolleys-Coach Jakub Brecka erleichtert. „Im nächsten Match (Klagenfurt, Anm.) erwartet uns ein anderes Kaliber. Ich hoffe, dass wir bis dahin wieder den ganzen Kader zur Verfügung haben.“ Auch zehn Punkte der Pantherlady Mediha Selimović änderten wenig an der Überlegenheit des Gästeteams. Bei den Oberösterreicherinnen wurde MVP Elisabeth Kerscher mit ihren neun Punkten nur von WM-Teilnehmerin Lucia Herdová (11) übertroffen.
In einem spannenden Duell zweier bis dahin ungeschlagener Teams der Austrian Volley League Women setzte sich UVC Holding Graz gegen die Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz im ORF-Abendspiel mit 3:1 (25:12, 23:25, 26:24, 27:25) durch und übernahm von VB NÖ Sokol/Post wieder die Tabellenführung. Im ersten Satz dominierte Graz klar und führte zwischenzeitlich mit 16:6. Im zweiten Satz drehten die Erzbergmadln auf, lagen schon mit 6 Punkten in Front und glichen, nachdem es nochmals eng wurde, verdient zum 1:1 aus. Auch die folgenden Sätze verliefen äußerst ausgeglichen: Im vierten Durchgang vergaben die Erzbergmadln drei Satzbälle, ehe Graz den ersten Matchball verwertete. MVP wurde Elena HOFMANN, Mittelblockerin von UVC Holding Graz. Topscorerin der Partie war Maya Elise JENSTERLE (Graz) mit 25 Punkten. Bei den Gästen kam Julia MITTER auf 11 Zähler.
Derby-Stimmen:
Theresa Scheitz (Erzbergmadln Trofaiach Eisenerz): „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Leider war es am Ende nicht genug. Wir haben jedenfalls heuer ein kompaktes Team.“ Eva Schuller (UVC Holding Graz): „Wir haben eigentlich immer an den Sieg geglaubt. Wir haben unsere Angreiferinnen letztlich gut eingesetzt.“ Erzbergmadln-Trainer Michael Murauer: „Wir sind mit zu viel Adrenalin gestartet und haben erst später gezeigt, was wir können. Dass wir so viel wechseln, hätte ich mir auch nicht gedacht, aber sie haben es alle gut gemacht.“ Fred Laure (Headcoach UVC Holding Graz): „Das war ein Derby zwischen zwei Teams ohne Niederlage. Der erste Satz war zu leicht für uns, danach haben sie super verteidigt. Heute haben einige Spielerinnen die Möglichkeit gehabt, sich zu beweisen. Es war wichtig, die drei Punkte zu holen und nicht wieder fünf Sätze bestreiten zu müssen.“
Austrian Volley League Women – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
Austrian Volley League Men – alle Ergebnisse, Spiele, Teams und Stats
2. Bundesliga Herren – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband
2. Bundesliga Damen – ÖVV – Österreichischer Volleyballverband


Fotos: GEPA
PM/RED

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