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Autor: sportlive

Österreichs Volleyball-Nationalteam der Herren hat in Baku gegen Aserbaidschan seine Pflicht souverän erfüllt. Mit einem klaren 3:0-Sieg (25:13, 25:12, 25:18) in 67 Minuten blieb die Mannschaft von Teamchef Radovan Gacic ohne Satzverlust und wahrte damit die Chance auf einen Platz bei der EuroVolley 2026. Auf dem Weg unter die besten fünf Gruppenzweiten der sieben Qualifikationspools war ein deutlicher Sieg Pflicht – und Österreich lieferte. Dass die Sätze so klar ausfielen, könnte sich im Ranking der besten Zweiten noch als zusätzlicher Vorteil erweisen. Österreich schließt den Pool B mit 6 Punkten aus vier Spielen ab: Die beiden Siege über Aserbaidschan und der Satzgewinn in Hartberg gegen Belgien könnten das EM-Ticket bedeuten. Noch aber muss man weitere Ergebnisse abwarten. Gruppensieger Belgien kam auf 12 Punkte, Aserbaidschan blieb ohne Zähler.
Am Samstag war die ÖVV-Auswahl von Beginn an Herr der Lage. Im ersten Satz sorgte ein Zwischenspurt vom 8:5 auf 14:5 für die Vorentscheidung, ehe Lukas Glatz den zweiten Satzball verwertete. Auch Durchgang zwei verlief ähnlich einseitig: Beim Stand von 25:12 nutzten die Österreicher gleich ihren ersten Satzball. Im dritten Satz konnte Aserbaidschan zwar bis 13:13 mithalten – auch deshalb, weil die Serviceleistung der ÖVV-Truppe etwas nachließ – danach setzte sich Österreich aber wieder ab und machte beim zweiten Matchball durch Glatz alles klar.
Gacic verzichtete auf Wechsel und ließ Alexander Berger, Lukas Glatz, Paul Buchegger, Max Thaller, Matthäus Jurkovics, Nicolai Grabmüller und Libero Jacob Kitzinger durchspielen. Topscorer Österreichs waren: Glatz (15), Buchegger (14) sowie Jurkovics (7).
Lukas Glatz: „Wir haben unsere Pflicht erfüllt. Die ersten beiden Sätze waren super, im dritten haben wir es dann kurz schleifen lassen, aber dann doch gut heimgespielt. Jetzt heißt es, die anderen Ergebnisse abzuwarten, wir sind aber alle positiv gestimmt.“
Jacob Kitzinger: „Wie der Lukas schon gesagt hat: Wir haben die Pflicht erfüllt, jetzt müssen wir warten. Das Spiel von Israel schauen wir uns an. Dann gilt es morgen noch, Norwegen im Auge zu behalten und zu hoffen.“
ÖVV-Headcoach Radovan Gacic: „Wir müssen heute mit unserem Spiel zufrieden sein. Wir haben alles so gemacht, wie wir es uns vorgenommen hatten. Auch der große Punkteunterschied ist positiv für uns. Aber jetzt müssen wir noch zwei, drei andere Spiele abwarten. Ich hoffe, es wird genug sein. Von unserer Seite her haben wir heute jedenfalls alles so gemacht, wie geplant.“
Wie von Kitzinger angekündigt, blickte das Team im Anschluss gespannt nach Israel: Hätte Estland gegen Israel gewonnen, hätte das Österreich in die Karten gespielt. Allein, Israel behielt mit 3:2 die Oberhand, gewann den 5. Satz mit 18:16, hat nun 7 Zähler auf dem Konto und damit um einen mehr als die Gacic-Truppe. Nun liegt der ÖVV-Fokus am Sonntag auf Norwegen und Nordmazedonien, die vor diesem Spieltag wie Österreich jeweils drei Punkte und ein Satzverhältnis von 4:6 aufwiesen. Nordmazedonien spielt gegen Georgien, Norwegen gegen Montenegro. Jeder Punkt kann über das EM-Ticket entscheiden.
CEV EuroVolley 2026 Men’s Qualifiers, Pool B
17.08.2024: Österreich vs. Aserbaidschan 3:0 (25:16, 25:23, 25:14)
28.08.2024: Belgien vs. Österreich 3:0 (25:19, 25:14, 25:21)
09.08.2025, 20:20: Österreich vs. Belgien 1:3 (15:25, 21:25, 27:25, 18:25)
16.08.2025, 16:00: Aserbaidschan vs. Österreich 0:3 (13:25, 12:25, 18:25)
Gruppensieger und fünf beste Gruppenzweite lösen EM-Ticket.
Teamchef: Radovan Gacic

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