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Autor: sportlive

Nachdem Österreichs Volleyball-Nationalteam der Herren in Baku gegen Aserbaidschan am Samstag mit einem 3:0-Sieg (25:13, 25:12, 25:18) seine Pflicht erfüllt hatte, war man im Kampf um einen Platz unter den besten fünf Gruppenzweiten von anderen Ergebnissen abhängig.
Zunächst platzte die Hoffnung, dass Estland Israel schlagen würde knapp. Israel gewann am Samstag einen 3:2-Krimi 18:16 im fünften Satz. Die Esten vergaben zwei Matchbälle… Damit hatte Israel 7 Punkte und somit um einen mehr als Österreich.
Danach galt der ÖVV-Fokus am Sonntag Norwegen und Nordmazedonien, die vor der letzten Runde wie Österreich drei Punkte und ein Satzverhältnis von 4:6 aufwiesen. Norwegens 1:3-Niederlage gegen Montenegro spielte Österreich voll in die Karten. Nach Nordmazedoniens 3:0 (13,16,17) gegen Georgien musste aber der Rechenschieber her. Am Ende scheiterte Österreich hauchdünn: 6 Punkte wie Nordmazedonien, auch identische Sets-Ratio von 1.167 (Satzverhältnis 7:6), aber die um eine Spur schlechtere Points-Ratio von 1.052 (285 gewonnene/271 verlorene Punkte) zu 1.144 (294:257)…
Alex Berger: „Das ist echt bitter. Um ehrlich zu sein, haben wir schon sehr stark damit gerechnet, dass wir es zur Endrunde schaffen. Dass es sich letztlich so knapp nicht ausgegangen ist, schmerzt umso mehr.“
Kapitän Max Thaller: „Die Enttäuschung ist sehr groß. Auch deshalb, weil es richtig knapp ist. Nicht nur wegen der wenigen Punkte gegenüber Nordmazedonien, sondern auch, wenn man bedenkt, dass Estland zwei Matchbälle gegen Israel hatte… Da fehlten nur Zentimeter… Bei diesem Quali-System muss man auch gegen die besseren Teams bestehen. Das ist uns gegen Belgien mit dem Satzgewinn leider nur daheim gelungen. Beim Auswärtsspiel letzten Sommer ist uns der Alex kurz vorher ausgefallen, das war halt auch unvorhersehbar. Gegen Aserbaidschan haben wir zweimal souverän gespielt und die Pflicht erfüllt. Es ist jetzt umso bitterer, dass es so knapp ist. Aber die nächste EM-Quali kommt bestimmt. Wir sind großteils ein junges, aufstrebendes Team. Die nächste Chance kommt bestimmt!“
Es bleibt also vorerst dabei, dass Österreichs Herren-Nationalteam zuletzt 2019 für eine EM qualifiziert war. Österreichs Damen haben hingegen kürzlich erstmals die Qualifikation auf sportlichem Wege geschafft und sind 2026 bei der EuroVolley (21. August bis 6. September 2026 in der Türkei, Aserbaidschan, Tschechien und Schweden) im Konzert der Großen zu sehen.
CEV EuroVolley 2026 Men’s Qualifiers, Pool B
17.08.2024: Österreich vs. Aserbaidschan 3:0 (25:16, 25:23, 25:14)
28.08.2024: Belgien vs. Österreich 3:0 (25:19, 25:14, 25:21)
09.08.2025, 20:20: Österreich vs. Belgien 1:3 (15:25, 21:25, 27:25, 18:25)
16.08.2025, 16:00: Aserbaidschan vs. Österreich 0:3 (13:25, 12:25, 18:25)
Gruppensieger und fünf beste Gruppenzweite lösen EM-Ticket.
Teamchef: Radovan Gacic

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