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Autor: SL/PM/RED
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Foto: ©Volleyballworld
Historisch: Der August steht beim ÖVV im Zeichen von gleich zwei Europameisterschaften! Am 21. August beginnt für Österreichs Damen-Volleyball-Team die EM in Brünn mit dem Spiel gegen Serbien, bereits diesen Mittwoch startet im polnischen Stare Jablonki die CEV EuroBeachVolley 2026 (12. bis 16. August). Die diesjährige Europameisterschaft besitzt zusätzliche Bedeutung: Die Siegerinnen und Sieger bescheren ihrem Nationalen Olympischen Komitee einen Startplatz für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
ÖVV-Herren-Cheftrainer Martin Olejnak: „Die EM ist damit erstmals Teil der Qualifikation für die Olympischen Spiele. Wer das Turnier gewinnt, sichert seinem Nationalen Olympischen Komitee das Olympia-Ticket. Wir haben Teams, die das schaffen können, wenn sie ihr bestes Beachvolleyball zeigen. Der erste Schritt wird sein, die Gruppenphase zu meistern. In der K.-o.-Phase gilt es dann, die Leistungen der letzten Turniere abzurufen und mit den besten Teams um Olympia zu kämpfen.“
Christoph Dressler und Alexander Horst (19. EM!) wurden in Pool A gemeinsam mit Nilsson Hölting/E. Andersson (Schweden), Ehlers/Wüst (Deutschland) sowie Perusic/Dzavoronok (Tschechien) gelost. Evergreen Horst: „Eigentlich war ich ja auch letzte Saison qualifiziert, nur hat sich Pauli kurz davor das Knie zerstört. Sonst wäre ich jetzt gleich mit Pablo und könnte mir dann nächstes Jahr die Pole Position krallen! So werde ich 2027 versuchen gleichzuziehen. Solange mein Körper hält und es mir Spaß macht, werde ich am Platz stehen!“ Spielerisch hat Horst mit drei 5. Plätzen bei Challenge-Turnieren gezeigt, dass er die junge wilde Generation mehr als ärgern kann. Trotzdem ging sich die EM-Qualifikation mit seinem Stammpartner Paul Pascariuc nicht aus, da sich dieser zur Entry-Deadline am Sprunggelenk verletzt hatte. So wird er an der Seite von Christoph Dressler am Mittwoch um 12:30 gegen die Schweden Hölting-Nilsson/Andersson (SWE, Nr.1) auflaufen. Horst: „Wir haben das absolute Hammerlos erwischt. Zum Start die Nummer 1 der Welt und danach den Sieger des letztwöchigen Elite von Hamburg oder den Ex-Weltmeister und Ostrava-Zweiten. Leicht wird meine 19. EM nicht!“
Philipp Waller/Moritz Pristauz kokettierten im ORF-Interview mit Medaillenambitionen und spielen in Pool D gegen Plavins/Fokerots (Lettland), Henning/L. Pfretzschner (Deutschland) sowie Tocs/G. Auzins (Lettland). Pristauz: „Wir freuen uns auf die EM, obwohl die Gruppe keine leichte ist. Mit Plavins/Fokerots haben wir die Sieger von Rio, die Deutschen haben heuer schon ein Challenger gewonnen. Aber auch wir sind gut drauf! Unsere Ergebnisse können sich heuer sehen lassen! Wir schauen von Spiel zu Spiel, hoffen aber natürlich, dass es weit gehen kann!" Waller: „Wir freuen uns auf Mittwoch, wenn es dann endlich beginnt. Wir können positiv in die Gruppenphase gehen, wollen in jedem Spiel unsere Bestleistung abrufen und dann werden wir sehen, wie weit es tatsächlich geht."
Timo Hammarberg und Tim Berger haben freilich ebenfalls Edelmetall im Visier: Sie treffen in Pool A auf van de Velde/de Groot (Niederlande), J. Sagstetter/Winter (Deutschland) sowie Kantor/Lejawa (Polen). „Wenn wir die Leistung aus Rio (Rang 4, Anm.) zur Europameisterschaft mitnehmen können, ist vieles möglich. Europa ist derzeit der stärkste Kontinent im Beachvolleyball", blickt Tim Berger voraus. Auch Timo Hammarberg unterstreicht die Bedeutung der Titelkämpfe: „Bei der Europameisterschaft geht es nicht nur um Medaillen, sondern auch um einen olympischen Startplatz. Dass selbst in Rio, obwohl viele europäische Topteams gar nicht dabei waren, am Ende ausschließlich europäische Teams im Halbfinale standen, zeigt, wie hoch das Niveau in Europa aktuell ist."
Österreichs Top-Damenteam, Dorina und Ronja Klinger, trifft in Pool E auf Mäder/Kernen (Schweiz), Sandra Ittlinger/Anna-Lena Van de Velde (Deutschland) sowie Villam/Kun (Ungarn). „Gut die Hälfte der 32 Damen-Teams darf sich insgeheim Chancen auf eine EM-Medaille bzw. auch die Olympia-Fahrkarte ausrechnen. Wir zählen zu diesem Kreis, auch wenn wir diesmal sicher nur Außenseiterinnen sind. Wichtig ist, dass wir endlich wieder ganz fit antreten können. Die Grippe von Rio ist endgültig überwunden“, meint Ronja Klinger. ÖVV-Damen-Cheftrainer Tie Santana: „Wir freuen uns, Österreich erneut bei der Europameisterschaft vertreten zu dürfen. Diese Saison war äußerst herausfordernd, und wir wollen in Stare Jablonki unsere beste Leistung abrufen. Wir haben eine sehr starke Gruppe mit Teams aus der Schweiz, Deutschland und Ungarn erwischt, die in dieser Saison allesamt sehr konkurrenzfähig sind. Aber wir arbeiten hart daran, unser bestes Beachvolleyball zu zeigen!“
Für den ÖVV steht also ein ganz besonderer EM-August bevor: Ab Mittwoch kämpfen Österreichs Beachvolleyball-Asse in Stare Jablonki um EM-Edelmetall und um die erste Olympia-Chance, ehe ab 21. August in Brünn Österreichs Frauen-Volleyballteam bei der EuroVolley um Punkte kämpft.
ORF-Vorschau Beachvolleyball-EM
ORF Sport+ (Beach-)Volleyball-Termine in dieser Woche:
Samstag:
Sonntag:
14.45-15.45 Uhr: Live Beachvolleyball CEV Europameisterschaft 2026 Finaltag Damen & Herren (Kommentator Boris Kastner-Jirka, von 10.55 bis 13.30 Uhr und von 17.10 bis 18.30 Uhr live auf ORF ON)
win2day Beach Volley Team Austria 2026

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