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Autor: SL
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Foto: Carina Müller/ÖVV
Österreichs Frauen-Nationalteam hat auch in seinem zweiten Spiel bei der CEV Trendyol EuroVolley 2026 in Brünn eine gute Leistung gezeigt, musste sich aber in einer mit rund 4000 Zuseher:innen gefüllten Halle den Gastgeberinnen aus Tschechien in 82 Minuten 0:3 (16:25, 17:25, 17:25) geschlagen geben. Kora Schaberl war mit 16 Punkten beste Scorerin des Abends. Am Sonntag hat Rotweißrot spielfrei, am Montag geht es gegen die Ukraine. Zu sehen ab 15:50 Uhr live in ORF Sport+.
ÖVV-Teamchef Roland Schwab begann wie gegen Serbien mit Schmit, Schaberl, Korman-Mehić, Galic, Kapitänin Nesimović und Hinteregger sowie Libera Stabentheiner. Im weiteren Verlauf brachte er alle Spielerinnen zum Einsatz. Österreich erwischte einen fulminanten Start, ging mit 6:2 in Führung. Die Tschechinnen fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel und schafften bei 7:7 den Ausgleich. Danach übernahmen sie mehr und mehr das Kommando und entschieden den ersten Durchgang mit 25:16 für sich.
Auch im zweiten Satz startete Österreich stark. Nach einer 2:0-Führung lag das ÖVV-Team zu Beginn zwischenzeitlich zurück, kam aber wieder auf und war bei 7:5 voran, nach dem Ausgleich Tschechiens zum 7:7 war man dann erneut bis 10:9 in Führung, ehe man abriss.
Im dritten Durchgang bekam Österreichs Annahme zunehmend Probleme. Tschechien zog zunächst auf 8:3 davon und baute den Vorsprung später auf 19:10 aus. Das ÖVV-Team gab jedoch nicht auf, sammelte noch einmal Punkte und verkürzte den Rückstand. Schlussendlich verwandelten die Gastgeberinnen ihren zweiten Matchball zum 3:0-Erfolg. Tschechiens Block arbeitete auch an diesem Abend ausgezeichnet, sorgte für 11 Punkte. Österreich kam hier nur auf 3 Zähler, gegen Serbien war man in diesem Element tags zuvor auf Augenhöhe, blockierte sechsmal erfolgreich. Angriffspunkte erzielte die ÖVV-Auswahl am Samstag 38, Tschechien kam auf 42 und profitierte 15mal von Fehlern der Österreicherinnen, selbst beging man lediglich 5, im ersten Satz keinen... Asse: 4:7.
Scorerinnen Österreich: SCHABERL Kora 16, KORMAN-MEHIĆ Aida 8, GALIĆ Anamarija 7, TRUNNER Julia 4,
HINTEREGGER Lina 3, VAVREK Diana 3, NESIMOVIC Nina 1, GÄRTNER Jana 1, DEISL Victoria 1, SCHMIT Dana 1 Topscorerin Tschechien: MLEJNKOVA Michaela 13
„Wir können viel Positives aus diesem Spiel mitnehmen. Wir haben hier nichts zu verlieren. Mit unserem Service haben wir sie gut unter Druck gesetzt. In der Defense und im Block müssen wir uns noch verbessern. Der Unterschied ist vor allem die Erfahrung und dass Tschechien konstant auf diesem Niveau spielt.“
„Wir hatten gute Phasen. Der Start in den ersten Satz war unglaublich. Tschechien spielt unglaubliches Volleyball, und ich war überrascht, wie ruhig wir am Anfang des ersten Satzes waren. Leider konnten wir keinen Satz holen. Heute hätten wir es schaffen können, vielleicht sogar eher als gestern. Dafür muss aber jedes Element passen und jede Spielerin Top-Leistung bringen.“
„Es freut mich, dass ich dem Team mit meinen Punkten helfen konnte, aber es waren auch Fehler dabei. Wir haben teilweise auch Blödheiten gemacht. Man darf sich von Fehlern nicht entmutigen lassen, sondern muss immer wieder draufgehen. Wir sind verdammt stark gestartet, danach ist aber Unruhe in unser Spiel gekommen. Sie haben unsere Schwachstellen gut ausgemacht. Die Annahme passiert auch zwischen den Ohren. Der Kopf spielt eine große Rolle – wenn man die Punkte nicht macht, kommt dann leider schnell Unruhe rein. Am Sonntag heißt es ausruhen, und am Montag greifen wir wieder voll an.“
„Wir sind heute super reingestartet, haben die Atmosphäre angenommen und mit unserem Service gut Druck gemacht. Es war heute nicht nur der Block, sondern auch die Block-Defense, die nicht gut funktioniert hat. Das müssen wir noch adaptieren. Emotional war es heute in Ordnung, wir haben uns gut präsentiert und sind in den ersten beiden Sätzen jeweils gut gestartet. Es geht aber darum, die Qualität länger hochzuhalten. Für die Spielerinnen ist es wichtig, auf diesem Niveau Erfahrungen zu sammeln. Wir haben jetzt gegen die beiden wohl stärksten Gegner gespielt. Am Montag, Dienstag und Mittwoch kommen Mannschaften, die vielleicht nicht ganz das Niveau der ersten beiden Gegner haben. Da ist vielleicht etwas drinnen.“
Ergebnisse, Spieltermine und Live-Übertragungen des ORF:
ÖVV-Teamchef Roland Schwab hat folgende Spielerinnen für die CEV EuroVolley 2026 nominiert:
Zuspiel:
Dana Schmit
Victoria Deisl
Annahme/Außen:
Kora Schaberl
Marie Bruckner
Carmen Raab
Lina Hinteregger
Julia Trunner
Mitte:
Nina Nesimović
Aida Korman-Mehić
Jana Gärtner
Dagmar Hensel
Diagonal:
Anamarija Galić
Diana Vavrek
Libera:
Eva Stabentheiner
CEV Trendyol EuroVolley 2026 - Women
ÖVV-Spieltermine & Tickets, Brünn:(AUT-Sektor = Sektor A)
24.08.2026 – 16:00 – Ukraine vs. Österreich – Tickets
25.08.2026 – 16:00 – Griechenland vs. Österreich – Tickets
26.08.2026 – 16:00 – Österreich vs. Bulgarien – Tickets

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