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Autor: sportlive

Während Österreichs Damen-Spitzenteams – Dorina und Ronja Klinger sowie Lia Berger und Lilli Hohenauer – ihre bewährten Partnerschaften auch 2026 fortsetzen, gibt es in der Herren-Riege des ÖVV zahlreiche neue Konstellationen. Mit frischem Schwung und großteils neuer Besetzung starten die ÖVV-Herren in die Saison 2026, die sowohl national als auch international frische Impulse verspricht. ÖVV-Sportdirektor Florian Schabbauer: „Bei den Damen setzen die erfolgreichen Teams Klinger/Klinger sowie Berger/Hohenauer ihre Partnerschaften auch 2026 fort. Bei den Herren starten wir neben dem etablierten Top-Team Berger/Hammarberg mit einigen Umbesetzungen in die Saison 2026. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ist das Potenzial für internationale Top-Ergebnisse jedenfalls groß. Kurzum: Österreichs Beachvolleyball blickt überaus positiv in die Zukunft!“
Im Folgenden ein Überblick über die neuen Herren-Konstellationen; alles zu den ÖVV-Damen-Teams folgt Anfang 2026.
Die neuen ÖVV-Herren-Teams für 2026:
Pristauz/Waller
Zwei der besten österreichischen Beachvolleyballer schlagen künftig gemeinsam auf der internationalen Tour auf.
Moritz Pristauz: „Mein Blick richtet sich voller Vorfreude auf die kommende Saison. Philipp und ich fordern uns bereits seit Schulzeiten gegenseitig und haben uns über Jahre hinweg zu Höchstleistungen angespornt. Nun stehen wir erstmals gemeinsam auf derselben Seite des Netzes. Mit dem Teamwechsel geht für mich auch ein Positionswechsel vom Verteidiger zum Blockspieler einher. Das ist ohne Zweifel eine große Herausforderung, da viele Blockspieler auf dieser Position über Jahre hinweg wertvolle Erfahrung sammeln konnten. Genau diese Aufgabe empfinde ich jedoch als zusätzliche Motivation. Mein übergeordnetes sportliches Ziel ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Ich bin überzeugt, mir mit diesem Schritt die bestmöglichen Voraussetzungen dafür zu schaffen.“
Philipp Waller: „Christoph (Dressler, Anm.) und ich haben eine sehr gute Saison gespielt, auf die wir stolz sein können, und uns sowohl für die EM als auch für die WM qualifiziert. Auch wenn dort die ganz großen Erfolge ausgeblieben sind, war es insgesamt eine erfolgreiche Saison. Nach Gesprächen mit dem Trainerteam sind wir überzeugt, dass wir mit neuen Partnern noch etwas mehr aus uns herausholen können. Ich werde künftig mit Moritz spielen, der von der Defense auf den Block gewechselt ist. Wir kennen uns seit vielen Jahren, waren in derselben Schulklasse und haben auch in diversen Jugend-Nationalteams in der Halle zusammengespielt. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und auf die Saison 2026.“
Horst/Pascariuc
Der mehrfache Olympiateilnehmer Alexander Horst startet künftig mit Paul Pascariuc. Bereits 2025 konnten sie einige Turniere gemeinsam bestreiten, ehe Pascariuc verletzungsbedingt pausieren musste.
Alexander Horst: „Es steht meine 23. Worldtour-Saison vor der Tür und ich spüre noch immer das Feuer in mir. Ich liebe den Wettkampf und die Herausforderung, Spiele zu gewinnen. Ich konnte letzte Saison mit Paul das win2day-Masters in Wien gewinnen, in Neusiedl wurden wir Zweite. Mit Moritz habe ich bei der German Beachtour Gold geholt und beim FIVB Elite Turnier in Kapstadt sind wir ins Viertelfinale gekommen. Solange ich also sehe, dass ich die nationale und internationale Konkurrenz noch besiegen kann, werde ich auf den Court gehen und dort alles geben!“
Paul Pascariuc: „Ich bin nach meiner Meniskusverletzung nun wieder ins Balltraining eingestiegen, die ersten Einheiten verliefen positiv. Wir werden die Belastungen Woche für Woche steigern und auch Mitte Februar auf ein Camp nach Teneriffa fliegen! Ich bin froh, wieder Alex an meiner Seite zu haben, er versteht das Spiel wie kein anderer in Österreich. Ich versuche all diese Informationen aufzusaugen und zu lernen!“
Dressler/Seiser
Christoph Dressler geht ab der kommenden Saison gemeinsam mit Mathias Seiser auf Punktejagd.
Christoph Dressler: „Es war insgesamt eine super Saison mit Philipp (Waller, Anm.). Wir haben aber beide das Gefühl gehabt, dass bei vielen Turnieren noch mehr drinnen gewesen wäre. Deshalb haben wir mit den Trainern entschieden, neue Konstellationen zu machen. Wir freuen uns richtig darauf und sind ja nach wie vor in einer gemeinsamen Trainingsgruppe. Alle sind hochmotiviert für 2026!“
Mathias Seiser: „Ich bin sehr froh, dass ich kommende Saison mit Christoph Dressler spielen darf. Wir haben bereits bei der Heim-EM 2023 in Wien und beim Elite-Turnier in Itapema gezeigt, dass unser Spielstil gut harmoniert und wir mit den besten Teams der Welt mithalten können.“
Leitner/Kindl
Nach seiner Rückkehr von einer schweren Krankheit wird Laurenz Leitner im Laufe der Saison 2026 gemeinsam mit Moritz Kindl wieder in den Profibetrieb einsteigen.
Laurenz Leitner: „Ich freue mich sehr darauf, wieder auf dem Sand zu stehen und mit dem Beachvolleyballtraining zu beginnen. Ebenso freue ich mich darauf, gemeinsam mit Moritz die kommende Saison anzugehen. Er ist ein unglaublich cooler Spieler, und ich bin überzeugt, dass wir als Team gut funktionieren können. Wir müssen jedoch geduldig bleiben und uns konstant weiterentwickeln.“
Moritz Kindl: „Ich bin schon sehr gespannt, was die neuen Paarungen bringen werden und bin auch schon sehr neugierig, wie es bei Laurenz und mir weitergehen wird. Wir starten beide aus einer langen Pause heraus, werden uns deshalb am Anfang wahrscheinlich auch mit den ersten Turnieren Zeit lassen. Ich freue mich einfach auf die Herausforderungen und hoffe, dass wir gemeinsam so gut wie möglich performen und uns für die nächsten Jahre etwas aufbauen können.“
Hörl/Grössig
Julian Hörl bildet ein neues Team mit dem jungen Salzburger Laurenc Grössig.
Julian Hörl: „Nach den Olympischen Spielen war für mich ein Partner-Wechsel wichtig für neue Perspektiven. Auch wenn es mit Moritz (Pristauz, Anm.) eine besondere Reise war, hat es sich für uns beide schlussendlich nicht richtig angefühlt. Mein Ziel sind die Spiele in Los Angeles. Da gilt es keine Zeit zu verlieren oder wehmütig zurück zu schauen. Mein voller Fokus liegt nun auf der Zusammenarbeit mit Laurenz Grössig.“
Laurenc Grössig: „Ich finde es lässig, nun mit Julian zu spielen. Er ist sehr erfahren und weiß, wie man zu Olympischen Spielen kommt. Ich kann mich rein auf die Defense konzentrieren. Es ist ein Projekt, auf das ich mich sehr freue.“

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