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Autor: Sportlive
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Vom 21. August bis 6. September 2026 steht mit der CEV Trendyol EuroVolley 2026 das große Highlight im europäischen Frauen-Volleyball auf dem Programm. 24 Nationalmannschaften kämpfen in vier Gastgeberländern – Türkei, Tschechien, Aserbaidschan und Schweden – um den EM-Titel. Insgesamt werden 76 Spiele ausgetragen. Der ORF zeigt alle Spiele der ÖVV-Auswahl live.
Für das österreichische Frauen-Nationalteam steigt das EM-Abenteuer in Brünn. Die zweitgrößte Stadt Tschechiens ist Veranstalterin der Vorrundengruppe B, in der Österreich auf Gastgeber Tschechien, Bulgarien, Griechenland, Serbien und die Ukraine trifft. Insgesamt werden in Brünn 21 EM-Spiele ausgetragen: 15 Partien der Gruppe B sowie vier Achtelfinal- und zwei Viertelfinalspiele.
Gespielt wird im Pavilion P des Brno Exhibition Centre, einer der modernsten Multifunktionshallen Tschechiens. Dank ihrer flexiblen Gestaltung, weniger Säulen und moderner technischer Ausstattung bietet sie ideale Bedingungen für Sport- und Kulturveranstaltungen. Bei Konzerten waren unter anderem Weltstars wie The Rolling Stones und KISS zu Gast. Auch große Sportveranstaltungen wie das Final Four der CEV Golden European League wurden bereits in Brünn ausgetragen. Die maximale Kapazität des Pavilion P liegt bei rund 12.500 Zuschauerinnen und Zuschauern, bei Volleyballveranstaltungen bietet die Halle 5000 Zuseher:innen Platz. Damit erwartet Österreich bei seinen EM-Auftritten eine große und stimmungsvolle Kulisse.
Istanbul ist Schauplatz der Gruppe A sowie der entscheidenden EM-Phase. In der türkischen Metropole spielen Gastgeber Türkei, Deutschland, Ungarn, Lettland, Polen und Slowenien um den Aufstieg. Insgesamt werden in Istanbul zwei Viertelfinalspiele sowie die beiden Halbfinali und die Medaillenspiele ausgetragen. Spielstätte ist die Sinan Erdem Sports Hall im Stadtteil Ataköy. Die 2010 eröffnete Arena zählt mit mehr als 16.000 Sitzplätzen zu den größten und bekanntesten Sporthallen der Türkei. Benannt ist sie nach Sinan Erdem, dem ehemaligen Präsidenten des Türkischen Nationalen Olympischen Komitees. Die Halle war bereits Austragungsort zahlreicher internationaler Sportveranstaltungen.
Weitere Gastgeberstädte der CEV EuroVolley 2026 sind Baku in Aserbaidschan und Göteborg in Schweden.
Für Österreich beginnt die CEV EuroVolley 2026 am Freitag, 21. August, in Brünn mit einem Kracher. Zum Auftakt trifft das ÖVV-Team auf Serbien, den EM-Finalisten von 2023, der damals das Endspiel gegen den nunmehrigen Finalgastgeber Türkei verlor und aktuell das CEV-Ranking anführt. Zu sehen ist die Partie am Freitag ab 13:45 Uhr live auf ORF1. Einen Tag später wartet Gastgeber Tschechien (CEV-Ranking Nr. 11). Danach folgen die Partien gegen die Ukraine (CEV-Ranking Nr. 8), Griechenland (CEV-Ranking Nr. 20) und Bulgarien (CEV-Ranking Nr. 21). Die besten vier Nationen jeder Gruppe steigen ins Achtelfinale auf.
Die CEV Trendyol EuroVolley 2026 bietet Österreichs erstmals auf sportlichem Weg für eine EM qualifiziertem Damenteam (CEV-Ranking Nr. 24) damit die größtmögliche europäische Volleyball-Bühne.
Am Dienstag verabschiedete Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt in Wien das am Mittwoch nach Brünn reisende Frauen-Nationalteam, das im Rahmen einer Pressekonferenz im großen Spiegelsaal des Haus des Sports zu den Erwartungen bei der CEV EuroVolley 2026 Stellung nahm.
Gernot Leitner, ÖVV-Präsident: „Für das Team ist es ein Meilenstein, ein Karriereschritt. Ihr habt das Zeug, die Physis, die Technik, auf der großen Bühne gegen die Besten der Welt locker aufzuspielen. Im ersten Spiel gegen Vizeeuropameister Serbien können wir in Wahrheit nicht verlieren, weil jeder Punkt, jeder Satz ein Erlebnis wird. Gleich zu Beginn den stärksten Gegner zu haben, ist vielleicht nicht schlecht, um sich an das Umfeld, das Setup, die Halle zu gewöhnen. Die Ukraine und Griechenland sind nicht so weit weg, dass wir an einem guten Tag nicht dabei sein können. Ich bin sehr zuversichtlich.“
Michaela Schmidt, Sportstaatssekretärin: „Volleyball ist eine Mannschaftssportart, in der man gemeinsam gewinnt, gemeinsam verliert, aufeinander angewiesen ist und während des Spiels miteinander kommuniziert. Teamgeist, Fairness und Respekt treten bei jedem Spielzug deutlich zutage. Dass der Volleyballverband früh darauf gesetzt hat, Frauen und Männer gleichermaßen zu fördern und zu bezahlen, finde ich sehr positiv. Dass es sich sportlich auszahlt, sehen wir an der Qualifikation für ein Großereignis, das Sichtbarkeit und Vorbilder schafft und hoffentlich auch dazu führt, dass junge Mädchen den Volleyball in die Hand nehmen. Ich hoffe, dass ihr gute Spiele macht und eure Auftritte genießen könnt.“
Roland Schwab, ÖVV-Headcoach: „Der Kader besteht aus den aus meiner Sicht aktuell 14 besten Spielerinnen unseres Landes. Viele von ihnen stehen über zehn Jahre im Nationalteam, haben sich einen Profistatus im Ausland erarbeitet und krönen die Saison mit der Teilnahme an der Europameisterschaft. Weitere waren viele Jahre im Nachwuchsnationalteam, bei der U21-EM in Italien und haben auch in der ersten Mannschaft Golden League gespielt. Auf der einen Seite haben wir also die arrivierte Grundsechs, auf der anderen die jungen Wilden.“
„Wir werden alle 14 Spielerinnen bei dieser Europameisterschaft brauchen, um gemeinsam die Kräfte zu bündeln und so viele Punkte wie möglich zu holen. Aus der Gruppe herauszukommen wäre eine Riesensensation, so ehrlich müssen wir sein. Von den fünf Gruppengegnern spielen vier in der Volley Nations League. In der European League spielt nur Griechenland, das wir aus der Qualifikation kennen. Da haben wir von sieben gespielten Sätzen einen geholt. Das sind die Fakten. Aber es ist ein neues Turnier. Wir wollen mutig auftreten, von Spiel zu Spiel schauen, es zwar genießen, aber auch etwas mitnehmen. Das ist im Leistungssport ganz wichtig: für unsere eigene Entwicklung und um Jugendliche zu begeistern und für den Leistungssport zu motivieren.“
Nina Nesimović, ÖVV-Kapitänin: „Die Euphorie und Vorfreude ist sehr groß, wir können es kaum erwarten. Man merkt, dass Volleyball medial präsenter ist, wobei schon viel in der Liga passiert ist. Es ist eine Ehre, Österreich in Tschechien zu repräsentieren. Als Team nehmen wir uns den Druck gegenseitig weg. Man spürt, dass wir eine Einheit sind und uns gegenseitig unterstützen. Aber Druck ist auch ein Privileg.“
Dana Schmit, ÖVV-Zuspielerin: „Es macht in diesem coolen Team sehr viel Spaß. Im Sommer war noch einmal mehr Energie da. Ich haben das Potenzial und Funkeln in den Augen gesehen. Wir sind in jedem Training besser geworden. Die Europameisterschaft sollten wir genießen, denn ich weiß nicht, wie oft man so eine Chance bekommt, von der man einmal seinen Enkelkindern erzählen kann. Die Europameisterschaft wird eine Erfahrung fürs Leben, die uns niemand nehmen kann.“
Kora Schaberl, ÖVV-Außenangreiferin: „Die Stimmung im Team ist großartig. Die eine Sache ist, was du spielerisch am Feld ausrichten kannst. Ob du als Auswechselspielerin reinkommst oder von der Bank aus – man kann immer etwas beitragen, selbst wenn es nur die positive Energie ist. Das macht unser Team richtig gut.“
ÖVV-Teamchef Roland Schwab hat folgende Spielerinnen für die CEV EuroVolley 2026 nominiert:
Zuspiel:
Dana Schmit
Victoria Deisl
Annahme/Außen:
Kora Schaberl
Marie Bruckner
Carmen Raab
Lina Hinteregger
Julia Trunner
Mitte:
Nina Nesimović
Aida Korman-Mehić
Jana Gärtner
Dagmar Hensel
Diagonal:
Anamarija Galić
Diana Vavrek
Libera:
Eva Stabentheiner
Die Live-Übertragungen in ORF 1, ORF SPORT + und ORF ON:
Freitag, 21. August, 13.45 Uhr, ORF 1: Österreich – Serbien
Samstag, 22. August, 18.50 Uhr, OSP: Österreich – Tschechien
Montag, 24. August, 15.50 Uhr, OSP: Ukraine – Österreich (Highlights um 22.15 Uhr in OSP und um 5.00 Uhr in ORF 1)
Dienstag, 25. August, 15.50 Uhr, OSP: Griechenland – Österreich (Highlights um 22.15 Uhr in OSP und um 5.00 Uhr in ORF 1)
Mittwoch, 26. August, 15.50 Uhr, OSP: Österreich – Bulgarien (Highlights am 27. August um 22.00 Uhr in OSP und um 5.00 Uhr in ORF 1)
Samstag, 5. September, 14.55 Uhr, OSP: Semifinale 1
Samstag, 5. September, 17.55 Uhr, OSP: Semifinale 2
Sonntag, 6. September, 14.55 Uhr, ORF ON: Spiel um Platz 3 (ab 15.55 Uhr live in OSP)
Sonntag, 6. September, 17.50 Uhr, OSP: Finale
Kommentator ist Boris Kastner-Jirka, als Co-Kommentatorin fungiert Tamina Huber.
CEV Trendyol EuroVolley 2026 - Women
ÖVV-Spieltermine & Tickets, Brünn:(AUT-Sektor = Sektor A)
21.08.2026 – 14:00 – Österreich vs. Serbien – Tickets
22.08.2026 – 19:00 – Österreich vs. Tschechien – Tickets
24.08.2026 – 16:00 – Ukraine vs. Österreich – Tickets
25.08.2026 – 16:00 – Griechenland vs. Österreich – Tickets
26.08.2026 – 16:00 – Österreich vs. Bulgarien – Tickets
15. August 2026
Im finalen Härtetest des österreichischen Frauen-Nationalteams vor der am Freitag beginnenden EuroVolley setzte es in der Sport Arena Wien eine 1:3-Niederlage gegen Deutschland. Die Spielerinnen von ÖVV-Cheftrainer Roland Schwab mussten sich der Nummer 12 der FIVB-Weltrangliste mit 16:25, 13:25, 25:...
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